Meine erfolgreichste, schönste, fröhlichste und flüssigste Zeit des Lebens, war als ich im Internetcafe Cyberb@r als
Betreuer bsw. Verkäufer arbeitete. Ich hatte während und nach der Arbeitszeit, viele Menschen kennengelernt. Auch in
Discos oder einfach in der Stadt wurde ich von mehreren Personen wegen meiner Arbeit angesprochen. Nach kaum ein
halben Jahr, wurde ich zum Zivildienst einberufen. Die guten Zeiten sollten (für immer?) ihr Ende nehmen.
Damit das Bundesamt für Zivildienst (BAZ) mich nicht kurzfristig irgendwo heimatfern versetzte, bewarb ich mich in
einem Altersheim, welches ziemlich nah an meinem Wohnort lag. Ein Bekannter, der dort arbeitete, meinte das die Zivis nur
Hausmeistertätigkeiten ausüben müssten. Das Vorstellungsgespräch gefiel mir recht gut, da mir (gelogenerweise)
versprochen wurde, ich sei diejenige Person, die dem Personal bei der Einarbeitung, Betreuung sowie Hilfeleistung an den
Stationsrechnern mit der neuen Software behilflich sein sollte. Mutig unterschrieb ich den Einberufungsvorschlag und
wartete vom BAZ auf Antwort. Zwischendurch war ich verpflichtet, mein Arbeitgeber davon in Kenntnis zu setzen.
Mein Arbeitsvertrag, der zeitlich bis Ende des Jahres festgesetzt war, wurde und durfte gesetzlich nicht gekündigt werden.
Ich nahm also mein restlichen Urlaub bis zum Einberufungstermin. Die Cyberb@r war nun nur noch halbtags offen, da
mein ehemaliger Chef keine neue Arbeitskraft fand. Nun befand ich mich, etwas resigniert sowie ziel- und erwartungslos
was auf mich zukommen sollte, im Urlaub. Ich spielte und surfte viel, wie ich es halt auch von meiner ehemaligen Arbeitstelle
gewohnt war. Auch für meine Freundin hatte ich viel Zeit, als sie von der Arbeit zurückkam. Ich feierte mit mein besten
Freunde/innen Partys und wußte nicht, das es vorerst meine letzten sein würden. Dann bekam ich ein Bescheid vom BAZ
in dem stand, ich solle mich am 4.10.99 bis spätestens 15 Uhr im Pflegeheim Laatzen einfinden und wäre VERPFLICHTET
in der dortigen Unterkunft zu wohnen; OBWOHL im Vorstellungsgespräch besprochen wurde , das ich keine Unterkunft
bräuchte, da ich eine eigene Wohnung belebte.
Ich war völlig geschockt, mit dem Gedanken, ich würde meine Wohnung verlieren und könne sie sowieso kaum mit ca. 564DM
finanzieren. Da besorgte ich mir das Zivildienstgesetz und laß auch die mitgelieferten Unterlagen genau durch, welche
mir zuerst nicht weiterhalfen.
Irgendwie hatte ich ein ängstlich und seltsames Gefühl, als ich um kurz vor 15 Uhr an meiner zukünftigen Dienstelle antraf.
Ich wußte irgendwie schon vorher, das der Spaß des Lebens vorbei sein würde.
Die Pflegedienstleitung regte sich solange auf, wie ich es nur wagen könnte so spät zu erscheinen, bis ich ihr den
Einberufungsbescheid vor die Nase hielt. Dann holte sie ein Hausmeister ins Büro, der mir einen Schlüssel für meine
Unterkunft andrehen wollte , ich solle auch irgend etwas unterschreiben.
Empört meinte ich das ich die Unterkunft nicht annehme, da vorher besprochen wurde das ich eine eigene Wohnung
bewohne. Am nächsten Tag sollte ich um 8:00 Uhr erscheinen, damit ich eingewiesen werden könnte. Diesen Tag werde
ich nie vergessen:
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Die Zivildiensteinführung
Ich wurde zu einem abgelegenem Haus geführt, wo alle Türen ständig geschlossen werden mussten.
Die Pflegedienstleitung erklärte mir, das dies so sein müsse, da sonst die Bewohner einfach ziellos weg- oder umher laufen.
Eine geschlossene Station für Geisteskranke! Leicht verdutzt, desorientiert aber trotzdem interessiert, wurden mir die
Schwestern, Räume und Bewohner vorgestellt. Hier MÜSSE ich also nun mein Zivildienst ableisten.
Bald kam meine erste Aufgabe auf mich zu: "Hier hast du ein Rasierer und sollst nun alle Männer Rasieren". Ich stellte es
mir einfacher vor als es war, denn die Männer kannten mich nicht und wußten nicht so recht, was ich von ihnen wollte.
Manche wehrten sich oder erzählten sinnloses Zeug. Dann sollte ich beim gemeinsamen Spaziergang beider geschlossener
Station teilnehmen und bekam zu spüren wie schwer es ist, die Bewohner Zusammen oder Festzuhalten.
Nun wurde ich nach und nach in die Tätigkeiten im "Irrenhaus" eingewiesen. In den Pausen lernte ich die anderen 3 Zivis
kennen, die aber nur Hausmeistertätigkeiten ausführten, und sich wunderten, das ich im "Herrenhaus" (so nennt sich die
2.geschlossene Station des Pflegeheim Laatzens) arbeiten mußte.
Bei einer Nachfrage der jungen Krankenschwester, die auch seit kurzem hier arbeitete, wurde mir erklärt, das die
Bewohner der geschlossenen unter Psychosen, Hops, Demenz und Alzheimer leiden, daher also völlig verrückt und in
einer anderen Welt sein müssen. Einige Wochen später kündigte sie, weil die Arbeit sie Psychisch zu sehr belastete.
Die Stationsleitung versuchte sie noch davon abzuhalten, aber sie hielt ihre Kündigungsfrist ein und hatte bereits eine
neue Stelle.
Etwa ab diesem Zeitpunkt änderte ich mich irgendwie auch Unterbewußt. Ich machte mir vor, ich könne alles vergessen
was ich auf der Arbeit erlebte und nahm dem Zivildienst, als absoluten Zwangsdienst hin. Ich meinte tatsächlich es gäbe
kein zurück mehr. Wenn ich nicht zur Arbeit kommen würde, hätte ich neben dem Einlauf nicht nur mit Geldstrafe oder
Geldentzug zu rechnen, sondern womöglich mit einer Disziplinarstrafe und dem Nachholen von Fehlzeiten. Da man im
Zivildienst nur über das BAZ versichert ist, wurde mir mitgeteilt, das man sobald man krank wird, oder zum Zahnarzt
muß, am SELBEN Tag ein Krankenschein aus der Verwaltung abholen muß, und auch sofort die
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung abgeben muß. Als ich das erste mal einen Krankenschein holte, weil ich völlig am
Ende war, wurden mir nur blöde Fragen gestellt was mit mir den los sei u.s.w... Leider ging ich immer zu normalen Ärzten
und mir war völlig unbewußt, das ich in meinem Fall zum Neurologen müßte.
Ich ärgerte mich immer wieder über meine 564.-DM im Monat und war sehr resigniert, wo ich doch vorher 1.500.- verdiente.
Somit blieben Hobbys und Vergnügungen einfach auf der Strecke. Ich mußte jetzt auch genauso viele Stunden
arbeiten wie es für andere üblich war (37) und durfte mich erstmals nach meiner Arbeit um die Beantragung auf
Wohngeld über das Sozialamt, Abteilung Wohnungswesen kümmern. Dort bekam ich dann endlich 70% meiner Mietkosten
erstattet.
Das krasse war, das ich mir immer als der letzte Arsch fühlte, da die anderen oft Arbeit an mich überließen, und ich
keine Rücksicht zu spüren bekam. In den Pausen und manchmal auch so, nervten mich die Stationsschwestern mit ihren
Weltansichten, teilweise sinnlosen Diskussionen und manchmal mit ihrem ständigen Gelaber, so daß ich kaum dazu kam,
das Zivildienstgesetz oder meine Computerzeitschriften zu lesen. Ich bekam nur Kommentare wie: "oh, jetzt will er das
Zivildienstgesetz lesen und uns alle fertig machen". Vor Computern hatten alle Angst, außer die Stationsleitung.
Oft hörte ich Geschichten von meiner Station wie z.B. das ein Bewohner sich im Garten (welcher mit Stacheldrahtzaun
geschützt ist), sich nach und nach, jeden Tag, im Gebüsch ein Loch grub und eines Tages flüchtete, aber am selben
Abend nackt frierend in einer Telefonzelle von der Polizei aufgegriffen wurde.
Die verbale Kommunikation mit den Bewohnern war nicht einfach, da sie ständig irgend ein wirres Zeug laberten.Eine
ältere Frau erzählte jeden Tag "Schießgewehr" und "Jäger holen" bis zu ca.500 mal am Tag.Jemand anders sagte nie
etwas und wenn verstand man kein Wort.Die Leute zu füttern oder ins Bett zu bringen ging ja noch, aber wenn sie wieder
alles auspuckten, schweinereien veranstalteten, Stühle, Tische und Gegenstände verrückten bsw. eine Oma einem ständig
das Gebiß geben will, wurde es ernster, obwohl sie sowas scheinbar nicht kannten.
Ich überlegte mir nun ernsthaft, wieso ich nicht zur Bundeswehr gegangen bin. In meiner Freizeit war ich oft im Internet
unter www.arschwischer.de, www.zivildienst-seite, www.zivildienst.org vertreten und füllte die Gästebücher mit meinen
Meinungen und Frustgedanken. Dies befriedigte mich aber nur kurzzeitig, dann wollte ich selber eine Seite erstellen mit
der URL www.zwangsdienst.de.
Leider kam ich nicht weit, weil ich schon genug Streß mit meinem Zivi hatte.
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Meine Reaktionen
Irgendwie wurde alles immer ernster und ich sträubte mich jeden Morgen aufzustehen.
Als ich anderen erzählte, wie ich die Bewohner füttern, sie auf Toilette bringen mußte, sie zum Stuhlgang zwingen sollte,
ihre Ärsche abzuwischen hatte, und sie festbinden mußte, konnten sie es fast gar nicht glauben.
Nachdem ich vom Zivildienst kam, schrieb ich einfach folgendes:
"Ich frage mich immer wieder wozu und warum ich diesen Scheiß machen muß!!!
-Nur weil ich hier zufällig geboren wurde?
-Nur damit sich meine Dienstelle an mir ein Wichsen kann?
Ich bekomme nämlich für die gleiche Arbeit 6 mal sowenig wie andere Kollegen und ca. 3 mal sowenig wie in mein
vorherigen Job.
Aber das ist nicht der Grund wieso ich schreibe, ich will wissen:
WARUM WERDE ICH VOM STAAT SINNLOS GEQÜALT?
WAS BRINGT ES DEM STAAT?
UND NOCHMALS: WOZU DAS GANZE?
Ihr glaubt doch nicht im ernst das ich mich, nachdem ich mein Zwangsdienst abgeleistet habe ein besserer Mensch bin.
IM GEGENTEIL!!!"
Dann verschickte ich folgende E-mail an alle möglichen Personen:
Ich muß Zwangsdienst in einer Klapsmühle (geschlossene Station) machen und da geht es immer richtig zur Sache.
-Ich darf jetzt auch noch Samstags und Sonntags mit den bekloppten arbeiten.
-ich mußte letzte Woche mit einer Altenpflegerin zusammenarbeiten die ich absolut nicht abkann und ihr jedesmal wenn
ich sie sehe nur noch in die Fresse hauen könnte.
Sie ist der Meinung ich wäre der letzte Abschaum und sie der Oberboss
so daß ich ja die Drecksarbeit machen kann. Labert mich ständig voll was ich zu machen hab stellt blöde Fragen und ist
ja die Oberschlaue.
Sie sagte mir heute morgen das ich schonmal alle Rasieren soll dann kam
die Stationsleitung und meinte was ich da mache, jetzt ist erstemal Frühstückspause. Kaum bin ich im Dienstzimmer, machte
mich die Votze wieder an: DU HAST DOCH ERST GERADE PAUSE GEHABT!
Zum Glück war die Stationsleitung gerade dabei und sagte nur: laß ihn.
Dann laberte sie alle voll wieso ich als Zivi nur von 8-16Uhr und am
Wochenende von 14-18Uhr, ich müsse doch auch mal Früh- und Spätdienst
machen, von 6 Uhr Morgens bzw. bis 20 Uhr, damit ich auch mal die
Bewohner aussem Bett hole und Wasche, Bade, etc.
Als ich den Scheiß wieder hörte sagte ich: Ey ich bekomme 6 mal sowenig Geld wie ihr und mache es NICHT freiwillig
sondern bin im Gegensatz zu euch gezwungen, den Leuten, den Arsch abzuwischen.
Sie meinte dann Cool dies hätte doch damit nichts zu tun u.s.w.
So nach dem Motto: ich habe hier sowieso nichts zu sagen.
-Ab diesem Moment war ich so stinkig wie noch nie in mein Leben.
Ich dachte darüber nach warum ich Zwangsdienst leisten muß, ich
fragte oft, aber niemand kann mir antworten.
Einer meinte das ist zum Willen brechen, nur welchen? und überhaupt
laß ich mir doch nichts brechen?
Ich weiß nur das ich eine billige Arbeitskraft bin, das ich mein vorherigen Job und bald womöglich meine Wohnung
verlieren werde ist dem Staat ja scheissegal.
Ich wand mich ans Bundesamt für Zivildienst die schrieben mir nur blöd zurück das ich
1. Aufjedenfall den Fraß fressen muß, der mir da vorgesetzt wird
2. Verpflichtet bin in der dienstlichen Unterkunft zu wohnen.
-Um ca. 1Uhr nachmittags bekam ich plötzlich Herzschmerzen.
Sowas hatte ich noch nie erlebt und ich dachte gleich kann ich nicht
mehr atmen und kack ab.
Zum Glück ging es wieder weg aber kam später ab und zu wieder.
Ich hatte die Schnauze voll, die Bewohner aufs Klo zu schleppen, sie ausziehen zu müssen, dann dessen Windeln
auszuwechseln, sowie die Scheisse abzuwischen, die ich dann an den Händen hatte.
Viele wehrten sich und ich bekam ab und zu eins in die Fresse, wenn sie schlecht drauf waren oder wenn ich sie
festhielt und zurechtweisen mußte. Schließlich kann ich nicht jedem mit den Gurt festmachen.
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Der Drogenkonsum
Eines Tages kam ein Freund und meinte, wir können doch mal wieder in eine Disco gehen.
Wir gingen ins Konvex, und mein Freund erzählte mir von seinem Ecstasy-Konsum, und wie gut er sich damit fühlte.
Ich war recht interessiert, und im dem Moment war es mir völlig egal, was andere immer schlechtes darüber erzählten.
Er gab mir eine halbe, und ich merkte auch nach 2h Stunden überhaupt nichts. In der Disco trafen wir nur auf
Drogenkonsumenten, und dies war an diesem Abend Thema Nr.1.Ich bekam Informationen über Wirkungen,
Veränderungen der Personen und die verschiedenen Arten illegaler Drogen. Mein Freund war meist nur über Teile
(ecstasy) am reden. Ich Erzgang noch einen grünen Schmetterling (Grüne Pille mit Schmetterling).Nachdem noch eine
Stunde verging, war ich körperlich und geistig so gut drauf wie noch nie in meinem gesamten Leben. Alle Probleme
schienen vergessen und ich hätte die ganze Welt umarmen können. Als ich nun mit völlig fremden Personen über mein
erstes Teil sprach, freuten sie sich mit mir. Als ich dann meinte wieder normal zu sein und mich Zuhause im Spiegel
betrachtete begannen die ersten leichten Halluzinationen. Da es sehr dunkel war, sah ich kurz wie meine Adern im
Körper durch die Haut leuchteten. Dann schien meine Katze blau zu sein, und eine CD an der Wand begann sich zu
drehen. Jedesmal wenn ich genauer hinguckte, war alles wieder völlig normal.
Hochinteressiert besorgte ich mir weitere 8 Pillen. Ich nahm sie einfach vor und nach der Arbeit, allerdings so aufgeteilt
das sie ca. 2 Wochen hielten. Ich merkte immer wie ich High war, und guckte im Spiegel wie erweitert meine Pupillen
gerade waren. Einmal beim Betten beziehen erschreckte ich damit eine Schwester, als sie etwas aus den Schrank holen
wollte. Kaum sah sie mich an, zuckte sie erschrocken zusammen, sagte kein Wort mehr und arbeitete weiterlas Leben
schien wieder Spaß zu machen, aber ich bemerkte das ich psychisch abhängig werden würde, und das die Wirkung
trotz selber Dosis schwächer wurde. Außerdem stellte sich bei jedem runterkommen der E´s ein völlig körperlich
erschöpfter Zustand ein. In meiner Freizeit erweitertete ich mein Wissen über illegaler Drogen im Internet. Dort wurde
sehr gut von Konsumenten aufgeklärt, auch über vor oder Nachteile. Mit Ecstasy hörte ich ab diesem Zeitpunkt für
immer auf.
Mir war die mögliche Zerstörung des Botenstoffes mit den Serotonin-Zellen zu riskant.
Außerdem las man überall davon ,wie gefährlich es sein kann, ein falsches Teil zu erwerben, da man ja auch nie weiß
was alles außer das mdma dort noch so reingepanscht sei.
Auf der Arbeit fiel mir erst jetzt auf, mit was für Drogen (Psychopharmaka) die Patienten zugedröhnt werden, damit
sie u.a. nicht aggressiv werden. Seitdem interessierten mich die Medikamente, aber ich rührte sie nicht an, auch wenn
der Giftschrank nicht immer zugeschlossen war, weil ich wußte, das diese gefährlich sein müssten, wenn ich so an die
Bewohner dachte. Die Medikamentenbereitstellung erfolgte nur von den Schwestern. Die Verabreichung hingegen
allerdings auch von mir. Im Speisesaal fand plötzlich ein anderer Zivi 2 mal irgendwelche Tabletten, die ich von ihm
bekam. Ich traute mich allerdings nicht sie zu nehmen, weil ich unsicher war. Alle Zivis wußten nun auch von meinem
Drogenkonsum, weil ich wie selbstverständlich davon zu reden begann. Eines Tages aber, befand sich beim Geschirrspüler
einräumen, irgendeine Tablette auf dem Wagen, ich fragte nach was sie wohl zu bedeuten hätte, worauf eine Schwester
meinte, die könne ich wegschmeißen. Ich nahm sie einfach und bemerkte keinerlei Wirkung.
->Erst jetzt bemerke ich, wie naiv ich doch damals war, irgendeine fremde Tablette einzuwerfen. Heutzutage bin ich
froh, wenn ich keine mehr brauche.
->Es war einfach nur die Neugierde, was wohl passieren würde.<-
Dann laß ich im Internet über legale Drogen und u.a. über die Wirkung von (DXM) Dextromethorphan. Schon bald besorgte
ich es mir aus der Apotheke, und fing nur
mit 150mg kurz vor der Arbeit an. Die Wirkung war so extrem, das ich nur noch gerade soeben alles auf der Arbeit
schaffte. Alles war extremer und Bewußtseinserweiternd. Bei DXM sind allerdings die Halluzinationen im Gedanken
und in den Gefühlen. Ich wurde einfach nicht mehr normal und immer wenn ich dachte jetzt ist der Rausch vorbei, schlug
er wieder zu, aber gleich kräftig. Ich suchte im Internet Hilfe und chattete mit vielen anderen die dxm kannten. Es
stellte sich heraus, das mir ein Enzym fehlt und ein Trip nicht ca. 6-8, sondern auch mal länger als 24h anhalten könne.
Irgendwie war ich von dieser Aussage erfreut, aber konnte fast !3 TAGE! nicht schlafen. Auch danach bemerkte ich
keinerlei Müdigkeit, sondern schlief völlig normal.
Normalerweise nahm ich es nur alle 2 Wochen, und wollte auf ein anderes Plateau.
Die Dosis hatte ich mal verdoppelt. Ich gewöhnte mich an die Droge und nahm die Welt ganz anders wahr. An die Arbeit
schien ich mich gewöhnt zu haben, und überhaupt war ich der Meinung keine Probleme mehr zu haben. Ich merkte,
oder wollte einfach nicht merken, wie die Droge mich anlügte. Ich fühlte mich gut, und rechnete aus wieviel es mich
im Monat kostete. Es kostete tatsächlich nur 20-30DM, und dies könne ich mir doch locker leisten. Da wegen mein
Enzym, ein Trip immer mehrere Tage andauerte, wurde ich sogar stolz darauf, weil kein anderer im Netz Soein
Effekt hatte.
Dann fing ich an mit Grapefruitsaft und Nikotin ein noch besseren Effekt zu erzielen, es klappte tatsächlich und war
sehr interessant. Trotzdem meinte ich sehr vorsichtig damit umzugehen, weil ich manchmal bemerkte, das ich mich
selbst nicht mehr richtig steuern konnte, meine Nerven waren bestimmt schon angegriffen.
Oft bekam ich von den Halluzinationen der einigermassen fitten Bewohner zu hören, und versuchte mich in die Lage
hereinzuversetzen, was sie nun alles gerade sahen, oder meinten wo sie sich gerade befinden.(Z.b. war einer der
festen Überzeugung er befände sich gerade am Bahnhof, könne aber das Gleis nicht finden) .Irgendwie mußte ich
ihnen dann ja helfen.
Als ich irgendwann mal wieder krank wurde, und danach wieder auf der Arbeit erschien, meinten viele ich hätte dies
Extra getan. Dies brachte mich dann auf die Idee www.krankschreibung.de real zu nutzen. (Zumal die Seite Extra
für Zwangsdienstler geschrieben wurde.)
Auf der Arbeit meinte ich zwar mehr Selbstbewußtsein zu haben, und alles schien besser hinzuhauen, wenn da nicht
die blöden abgeschlossenen Türen wären. Fast jedesmal wenn ich versuchte sie aufzuschließen zitterten gelegentlich
meine Hände, egal ob Morgens oder vor Feierabend. Ab und zu half mir, zu meinen Erstaunen aber eine Schwester,
wenn sie sah das ich es mal wieder nicht schaffte die Tür aufzubekommen. Die anderen schienen mich nur blöd zu
beobachten.
Eines Tages, als wir am Tisch saßen, war eine Schwester dabei ihren eigenen Blutdruck zu Messen. Ich war zu diesem
Zeitpunkt voll auf dxm, und meinte, mein Herz und Blutdruck steuern zu können, also fragte ich ob ich auch mal meinen
Messen dürfte.
Ich wollte es einfach allen die da so saßen zeigen und es klappte tatsächlich! Ich hatte ein unglaublichen Puls, das
Meßgerät war fast nur noch durchgehend am Piepen und den Schwestern fielen fast die Augen herraus. Das werde
ich bestimmt nie vergessen: Mein Blutdruck war 192 zu ca.120.Alle Schwestern waren der Meinung das Meßgerät müsse
kaputt seien, außer eine die mich fragte ob ich Dopte, da ich nicht wußte was das ist, verneinte ich dieses. Sie meinte
nur: Mach mal weiter so, dein Körper wird es dir schon noch danken.
Dann bekam ich eine Monatsgehalt von 35.10.-Dm (Siehe Anhang), bekam voll die Panik, aber keinen schien dies richtig
zu interessieren also versuchte ich ständig im Agnes Karl Krankenhaus in der HV anzurufen. Irgendwann schaffte ich
es doch und bekam später mein Geld.
Auf der Weihnachtsfeier die im großem Saal stattfand (Wir mußten die Irren dort hinbringen und aufpassen) hatte
ich überhaupt keine Lust irgend etwas zu tun, also wurde ich wie fast immer herumkommandiert.
Ich wurde nach Einsatzplan gezwungen, Weihnachten im Heim zu verbringen.
Es war völlig nervig, weil ständig Besuch kam. Außerdem mußte alles schön aussehen und fett der Tisch gedeckt werden.
Am ersten Weihnachtstag durfte ich aber zum Glück früher gehen, weil ich zur alljährlichen Weihnachtsfeier bei
meinem Großeltern eingeladen war. Ich konnte nur mit dem Zug hinfahren und empfand es dort als völlig lustig.
An meinem Geburtstag, dem 29.12.99 wurde ich krank und meine Herzschmerzen begannen u.a. mit Durchfall u.s.w.
wieder. Ich suchte ein Arzt der offen hatte, fand aber keinen, entweder weil es Mittwoch Nachmittag war, oder sie
Urlaub hatten. Am nächsten Tag ging ich zu einem Arzt der offen hatte und bekam eine Krankschreibung. Dann kam
Sylvester, aber meine Freundin wurde auch krank.Wir konnten nur kurz raus (10min) und zündeten ein paar Raketen,
da wurde ihr schlecht und der Sylvester schien gelaufen.Da meine Wohnung zum 1.1 gekündigt wurde, weil der Vermieter
angeblich das Haus verkaufte, ich aber schon wochenlang eine suchte, aber keine bekam, weil ich ein armer Zivi war, war
ich erst fertig, weil ich meinte nun müsse ich doch ins Heim ziehen.Dann mußte ich mein Vermieter anbetteln, ob ich nicht
noch ein paar Tage länger wohnen bleiben könnte.Ich besorgte mir mit meinem Vater eine neue Wohnung, bekam sie aber
nur, als er eine Bürgschaft unterzeichnete.Dann zog ich innerhalb von einem Tag um.
Als ich wieder zurück war, schienen die Schwestern voll komisch zu mir und ich bekam ein Brief ich solle mich bei der
Hauptverwaltung, im Agnes-Karl-Krankenhaus melden.
Dort bekam ich Anschiß, weil ich nicht zum Arzt gehen konnte und mußte eine völlig sinnlose Niederschrift unterschreiben.
(Siehe Anhang) Er meinte noch, ich könne froh sein das ich keine Diziplinar oder Geldstrafe bekäme.
Ich meldete mich freiwillig an ein Philosophiekurs für Zivildienstleistende an, damit ich wenigstens für 3 Tage weg von der
Irrenanstalt käme.
Ich war froh, als der Philosophiekurs für Zivildienstleistende begann, ich bekam wie vorgeschrieben die 3 Tage
Sonderurlaub und genoß es, auch mal andere Zivis kennenzulernen. Die Lehrerin dieser Veranstaltung erzählte immer
nur von Körper und Geist, als ich sie auf die Seele ansprach, erklärte sie das die Seele im Geist eingebaut sei, diese
beiden Dinge also zusammengehören. Dann sagte sie, ob wir nicht auch glauben, wenn hier nur unsere Geister ohne Körper
wären, ob wir nicht alle gleich wären. Da ich meinte, sie müsse mehr Ahnung haben als ich, glaubte ich diesen Unsinn auch
noch. %-) In den Pausen bekam ich Kontakt mit Cannabis-Konsumenten die ständig ihre Tüten bauten und von Drogen
redeten, einen davon lernte ich näher kennen, und er lud mich zu sich nach Hause ein, wo er mir seine Bong zeigte, und
wie man sie raucht. Ich zog nur 1-2mal dran, und war so High wie noch nie. Ich sah alles Lebende mit Umrissen, und bekam
zuerst kaum noch Wörter heraus. Auf mein Weg nach Hause, kam mir ganz normal ein Mann entgegen aber kaum als er
mich sah, ging er ganz plötzlich hin-und her, als hätte er zuviel gesoffen. Dann schienen mich alle Leute zu beobachten,
als würde irgend etwas nicht mit mir nicht in Ordnung sein. Als ich in eine andere U-Bahn umsteigen wollte war ich davon
überzeugt, mich würden Türken verfolgen. Ich konnte mir dies alles nicht erklären, schließlich sah ich doch völlig normal
aus, wenn ich mich im Spiegel betrachtete. Dann rief mich meine Freundin an und ich fuhr zu ihr. Kurz bevor ich da war,
fiel mir ein das meine Freundin oft von dem Jungen redete, den ich auf dem Zivildienst-Lehrgang kennenlernte. Da er den
gleichen Namen hatte, mußte er es doch sein. Mein Verdacht bestätigte sich als er auch zu meiner Freundin in die Wohnung
kam. Als wir uns so wiedertrafen mußten wir erstmal lachen. Wieso sind wir nicht vorher darauf gekommen?
Meine Freundin gab mir, als ich bei ihr war und müde wurde 4 Energy-drinks die ich alle aufeinmal nacheinander trank,
um zu beweisen, das ich trotzdem einschlafen kann. Ich schlief wie ein Murmeltier und sie konnte es einfach nicht fassen. :-)
Irgendwann später begann der Zivildienst-Einführungslehrgang in der Nähe von Bremen, nämlich in Ritterhude. Die
Zivildienstschule war ziemlich abgelegen, und weit und breit nichts los für uns Großstadtkinder.
Obwohl man verpflichtet war, dort zu wohnen war es für mich der reinste Urlaub.
Innerhalb von 2 Tagen stellte sich heraus, das ich der einzigste sei, der mit seinem Zivildienst absolut unzufrieden ist.
Alle anderen sahen ihn als Interessant, langweilig oder als eine Art Pause im Leben an.
Egal wo ich hinschaute, ich traf immer auf Drogenkonsumenten. Hier hatte ich soviel gekifft wie noch nie im Leben. Ich
nahm nebenbei mein DXM und als ich so den ganzen Tag mit einem Kumpel durchkiffte, stellten sich bei mir am Abend
plötzlich extreme optische Halluzinationen ein. Während mir mein Kollege etwas erzählte, veränderte sich ständig sein
Gesicht, plötzlich sah ich wie ich mein Bruder gegenüber saß, auch die Umgebung hatte sich
nun verändert. Ich sah dasselbe wie ich es früher als kleines Kind erlebte. Völlig erstaunt erzählte ich ihm, das er anders
aussieht, welches ihn aber nicht verwunderte, er meinte wir sollen uns mal im Spiegel anschauen. Wir gingen also zum
Spiegel wo er wieder normal aussah, nur ich sah mich jetzt im Spiegel als älteren Mann mit roter Nase, der völlig breit
aussah. Das war irgendwie zuviel für mich, ich meinte ich lege mich jetzt wohl besser hin, worauf er sein OK gab und
verschwand. Ich ging nun also ins Bett, konnte aber zuerst kaum einschlafen, weil ich mit geschlossenem Auge ständig
irgendwelche Bilder und Filme sah.
Da wir alle nach dem Unterricht soviel Freizeit hatten, wußten die meisten nicht was sie nun hier in der abgelegenen öden
Gegend tun sollen.
Wir besuchten uns gegenseitig in unseren Zimmern und probierten verschiedene Pfeifen, Bongs sowie Tüten. Irgendwie
schien es völlig normal, das man sich hier mit Cannabis aufdröhnte, um etwas zu erleben.
Was ich erlebte, war allerdings nicht immer vom besten. Als ich auf Toilette ging war mir als würden irgendwelche
fremden Mächte wie Geister und Dämonen mit mir sein. Sie versuchten mich immer irgendwie herunterzureißen, und ich
mußte dann immer zusammenzucken.(Das Zusammenzucken kann beim Cannabis-Konsum allerdings ab und zu vorkommen).
Als ich das einem Kumpel erzählte meinte er ich hätte jetzt voll die Extrem-Halluzinationen. Sowas hätte er noch nie
gehört. Seitdem schien ich in einer unsichtbaren Welt zu seien. Oft sprachen irgendwelche Unsichtbaren im Gedanken
mit mir.
Obwohl nichts zu sehen war, wußte ich und sah wo welche waren. Dies fiel mir zuerst besonders in der Bahn auf, wo ich
vom Wochenende wieder zurück nach Ritterhude musste.
Als ich von meinem Zivildienst erzählte, zeigten so gut wie alle Mitleid. Irgendwelche meinten ich solle mich beschweren,
oder zumindest ein Brief ans BAZ schreiben, welches ich dann auch tat.Ich bekam aber nichteinmal eine Antwort.
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Die Psychose
Dann wurde alles für mich immer stressiger. Ich glaube ich versuchte mich an den Streß zu gewöhnen, schaffte es aber
nicht.
Eine Auszubildende von einer anderen Station kam beim Frühstück zum Aushelfen.
Als ich irgendwann später (1-2 Wochen) mit der Straßenbahn zur Arbeit fuhr, saß sie mir gegenüber und wir schienen
uns im Gedanken zu unterhalten. Ich fand dies völlig interessant, tat aber so als sei nichts geschehen. Ich meinte im
Gedanken: wollen wir doch mal sehen über welche Distanz wir uns noch unterhalten können, und sie ging ein anderen
Weg als ich. Ihre Gedanken wurden immer schwächer, und wir trafen uns kurz vor dem Pflegeheim wieder.
Ich dachte nun ob ich wohl verrückt würde, oder dies tatsächlich möglich war.
Als meine Freundin angeblich Krätze bekam meinte sie, ich müßte auch zu ihrem Hautarzt, um mich bei ihm vorzustellen,
zwecks einer Untersuchung. Ich wußte nicht was dies für eine Krankheit ist, also fragte ich auf der Arbeit einfach die
Schwestern, die meinten dies sei eine hochansteckende und gefährliche Hautkrankheit. Als sie wissen wollten wieso ich
diese Frage stellte und ich ihnen erklärte, meine Freundin hätte dies, drehten sie völlig durch und schickten mich zur
Pflegedienstleitung. Die Pflegedienstleitung schien recht verdutzt und ich durfte erstemal zum Hautarzt. Dort mußte ich
mich erstemal komplett ausziehen und wurde untersucht. Der Arzt fand nichts und schickte mich einfach wieder weg.
Auf der Arbeit rief die Pflegedienstleitung empört den Arzt an, und war tatsächlich so naiv, Ergebnisse oder
Bescheinigungen erhalten zu wollen, als wenn sie nicht wüßte, das es eine Schweigepflicht gibt. Sie verhielt sich am
Telefon völlig aggressiv und wollte unbedingt den Arzt sprechen. Leider durfte aber auch dieser keine Auskunft geben.
Als ich ins die geschlossene Station ging, um weiterarbeiten, wollte mich dort keiner von den Schwestern sehen, weil sie
Angst hatten, sich anzustecken.
Jetzt hatte ich wieder mal die Schnauze voll, da ich schon ahnte das der Hautarzt ein Spinner sei, schließlich hatte
meine Freundin nichts, außer ein paar kratzende rote Flecken die schon längst wieder verschwunden waren. Aber dies
interessierte keinen und der Horror ging für mich erst jetzt los.
Ich wurde von der Pflegedienstleitung zum Gesundheitsamt geschickt und sollte sie danach zurückzurufen.(Ich wußte
nicht mal was das überhaupt ist).Als ich ein paar Stunden später an die Reihe kam und der zuständigen Frau
alles erzählte, bevor sie mich untersuchte, meinte sie, es schiene doch alles in Ordnung mit mir. Ich rief genauso wie
die vom Gesundheitsamt, meine Chefin
(Pflegedienstleitung) an, und erzählte vom Ergebnis.
Sie meinte ich solle Montag wieder mein Dienst antreten und müsse ab jetzt weiße Handschuhe tragen.
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Der Ausbruch
Ich weiß nicht mehr genau wann, aber ungefähr ab diesem Zeitpunkt muß meine Psychose ausgebrochen sein, ohne das
ich davon wußte.
Ich verhielt mich völlig aggressiv gegenüber meiner Freundin, und sagte immer wieder, ich wolle keine Handschuhe
tragen, sie sollen mich doch alle am Arsch lecken.
Am Montag wußte ich zwar schon was mir bevorsteht, ging aber ganz normal zur Arbeit. Kaum schloß ich die Tür auf,
meinten die Schwestern ich solle die Handschuhe anziehen. Ich ging direkt zur Pflegedienstleitung und weigerte mich
die Handschuhe anziehen zu müssen. Als ich meiner Chefin in die Augen schaute, hatte sie erweiterte Pupillen und schien
meine Gedanken zu lesen, und alles war ab diesem Zeitpunkt völlig verrückt, nur meinte ich es wäre normal, ich spüre nur
Übermenschliche Dinge. Nebenbei kamen wir irgendwie auf das Thema Medikamente und ich zeigte ihr meine
Dextromethorphan-Kapseln. Sie erzählte mir das sie auch Medikamente mißbraucht und meinte dies seie nicht gut für uns.
Sie schickte mich danach raus und wo ich so vor ihrer Tür saß, kamen immer mehr Halluzinationen auf mich zu.
Ich meinte irgendwelche unsichtbaren Mächte zu sehen die durch die Gegend geisterten.
Ich wartete bestimmt 2 Stunden und sie meinte ich solle erstmal Frühstücken gehen.
Ich ging zum Speisesaal wo auch schon andere Zivis waren, als ich mir Milch in meine Tasse goß, starrte mich der eine
Zivi so an, daß ich meinte, irgend etwas muß in der Milch sein. Mir war es aber egal und ich trank sie vor seinem Augen
mit einem Schluck. Ich aß nicht mehr viel und setzte mich wieder vor die Tür meiner Chefin. Ich fühlte mich immer
seltsamer, aber meinte dies würde sich schon wieder legen. Meine Chefin holte mich wieder zu sich rein und meinte
ich bekomme erstmal 1 Woche Urlaub.
Dazu mußte ich ins Verwaltungsgebäude und wo ich gerade von dort zurück kam, schaute mich ein Gärtner an, grinste
und zeigte mir sein Daumen. Dann ging ich zum Empfang und redete mit dem Zivi, der dort gerade drinn saß. Plötzlich
klingelte das Telefon und es kam eine Mitarbeiterin aus der nebenstehenden Tür, die mich einfach angrinste.
Ich ging zurück ins Herrenhaus und schien ziemlich aggressiv und verwirrt. Ich legte den Schlüssel auf dem Tisch und
meinte nie wieder hierher kommen zu müssen.
(Was dann auch tatsächlich eintrat)
Später war ich bei meiner Freundin in der Wohnung, und ging einfach hin und her, als sie in der Küche stand. Sie verlor
plötzlich ihren Freundschaftsring und ich machte extremen Streß sie solle ihn umbedingt finden, bevor der Tag
abgelaufen sei. Ich meinte zu diesem Zeitpunkt abergläubisch, nur dieser Ring würde uns beide verbinden. Wir suchten
ihn ohne Ende, fanden ihn aber nicht. Als ich im Bett lag und ich fast schlief, machte sie das Licht 3 mal an und aus und
ich wurde wahnsinnig, weil ich damals nicht verstand, warum sie dies tat.(Sie wollte nur gucken ob der Ring irgendwo
funkelt).Ich stand auf, und verließ ziellos die Wohnung. Als ich im U-Bahn Tunnel war, standen dort 2 Männer vor dem
Plan und einer sagte mir plötzlich eine Uhrzeit, ich guckte ihn verdutzt an und er meinte ob ich ihn nicht glauben würde.
Ich meinte das ich es ihn schon glaube und ging weiter zum anderen Ende des Tunnels. Dann drehte ich mich um, und ging
zurück. Ich stellte mich neben die beiden Männer und bemerkte wie der andere so seltsam auf die andere Seite guckte, wo
gerade ein anderer Mann lang ging. Dann schien der gegenüberliegene Mann völlig besoffen und fragte uns nach der
Uhrzeit. Ich war der Meinung der andere Mann habe ihn irgendwie Übermenschlich hergeholt und ich fragte ihn ironisch,
ob es ihm Spaß macht, worauf er mir keine Antwort gab.
Als ich am nächsten Tag auf der Straße lang ging, begegnete mir der selbe Mann, der mir in der U-Bahn die Zeit, wann die
Bahn fahren sollte, mitteilte. Er stand gerade neben einem Haus auf ein Kellergitter (Gulli) und schaute herunter. Als ich
ihn so sah, fragte ich ihn ob er was bestimmtes suchte, aber er wurde aggressiv und meinte sowas wie: "Was willst du von
mir?". Ich meinte: "Ist ja gut, ich habe doch nur gefragt" und in diesem Moment fiel sein Ring vom Finger in die Tiefe. Da
ging ich einfach weiter.
Wo ich so durch die Straßen ging, fühlte ich mich unbeschreiblich leblos, als wäre ich gar nicht da. Ich schien mein Körper
nicht zu spüren, welches ich zuerst als völlig interessant empfand, dann aber der Überzeugung war, ich würde in
Wirklichkeit irgendwo im Koma liegen, und alles nur träumen. Als ich so weiter darüber nachdachte, kam eine gedankliche
Halluzination nach der anderen. Ich fühlte mich erst mal wieder wie in der Matrix, dann meinte ich von anderen gesteuert
zu sein, so wie ein Roboter.
Als ich Zuhause aus mein Fenster guckte, sah ich den Kiosk an und hatte gerade wütende Gedanken aus meinem Zivi-Leben.
In diesem Moment kam am Kiosk ein heftiger Wind zustande und wehte den Sonnenschirm und alles was da noch so
stand einfach um. Entsetzt kam der Besitzer hinaus und versuchte wieder sein Schirm aufzubauen. Danach hielt gerade
ein Rollstuhl-Behinderten-Wagen direkt unter mein Fenster. Ich schaute den Mann an, der gerade versuchte irgend
etwas am Wagen für die Behinderten zurechtzubauen, damit die Rollstühle reingefahren werden können. Er schaffte
es einfach nicht, und ihm fiel ständig irgend etwas runter. Als ich später rausging, wollte der Mann gerade in unser
Haus. Ich dachte: Alles klar? und hörte: Jo!
im Gedanken % -(. Erst jetzt weiß ich, das es sich hier ganz klar um Psychotische Störungen handeln mußte.
(Der Kiosk den auch meine Freundin kannte, ist übrigens seitdem ich aus Wunstorf kam, einfach weggezogen)
Einmal als ich mit meiner Freundin in meine Wohnung ging, starrte mich meine Katze die ganze Zeit mit ihren großen
Augen an. Ich dachte die ehemalige Besitzerin guckt durch ihre Augen, dann fiel mir auch mein Vater ein, der Katzen
verabscheut. Ich packte sie mir also und schmiß sie einfach aus mein Fenster. In diesem Moment schien meine Freundin
wieder völlig verdutzt, regte sich erst auf, dann holten wir sie aber wieder rein.
Irgendeines Nachts wo ich mal wieder nicht schlafen konnte, sah ich meine Katze an, und plötzlich sah sie aus wie eine
Lila-Milka-Kuh.
9.3.00:
Nachdem ich mit meiner Freundin zur Ihrer Arbeit ging, und mir dort seltsame Dinge widerfuhren, (Die Auszubildenden
sagten, als sie mich sahen das sie gar nichts mehr glauben können, und alle möglichen wollten nach Hause als ich kam.
Dann fragten sie mich voll die abgefahrenen Sachen und lasen in ihren Zigaretten irgendwelche Namen, was ich zu
diesem Zeitpunkt nicht verstand) wollte ich weg von dort, einfach nach Hause. Als ich die Mädchentoillette sah, stand
dort ein Schild sie sei defekt, also reparierte ich sie einfach. Dann fuhr ich nach Hause. Als ich aber in der U-Bahn
war, die gerade recht voll war, hörte ich alle Gedanken der Leute aufeinmal und hielt diese vielen Stimmen im
Gedanken nicht mehr aus, ich mußte hier raus! Also riß ich im Wahn, mitten während der Fahrt die Tür auf, die Bahn
hielt an und ich ging auf den Schienen vor ihr her. Ich drehte mich um und schaute den Fahrer ins Gesicht, der
gerade telefonieren oder funken wollte. Als er mich sah, hörte er sofort damit auf. Dann ging ich einfach über die
viel befahrenen Straße und die Autos hupten und bremsten wie verrückt, welches mir völlig egal war. Ich lief sogar
ein Auto hinterher, welches mich anhupte. Ich war nicht nur aggressiv, sondern verrückte immer mehr und merkte es nicht.
Als ich dies meiner Freundin erzählte, fand sie es natürlich gar nicht mehr lustig.
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Die Einweisung in Wunstorf
Am Abend wollte meine Freundin nach Hause gehen, aber ich wollte dies nicht.
Ich stritt mich mit ihr im Treppenhaus und bekam überhaupt nicht mit, wie mich meine neue Nachbarin begrüßte,
die direkt neben mir wohnte, und gerade weggehen wollte. Ich sah sie nicht einmal. Das einzigste, an das ich mich
noch erinnern kann war, das ich auf den Boden saß, und durch einer anderen Nachtbarstür ausländische oder
lateinische Gebete bsw. Sprüche hörte. Später in meiner Wohnung meinte meine Freundin das ich mir helfen lassen
sollte, und ich willigte ein. Sie rief in irgendwelchen Krankenhäusern an, die uns nicht weiterhalfen und wir durften
auch nicht vorbeikommen. Irgendeine Krankenschwester gab uns dann eine Nummer die sie anrief und es kam ein
Psychologe vorbei. Er fragte wo ich versichert sei, und fand es wohl komisch, das ich vom Bundesamt für Zivildienst
sprach. Als ich ihn wegschickte, weil er für mich keine Große Hilfe schien, war ich der Meinung mit mir seie doch
alles in Ordnung, meine Freundin spinne nur rum. Trotzdem packte ich auf bitte meiner Freundin irgendwelche
Sachen, falls ich doch in irgendein Krankenhaus zu Untersuchung käme. Ich war so durch das ich u.a. eine alte
Netzwerkkarte von mein Bruder einpackte, die ich ihm zurückgeben wollte. Dann kamen ca. 6 Polizisten, 3
Krankenhelfer mit Krankenwagen und ein anderer Psychologe. Ich war zuerst verdutzt und bekam kein Wort
heraus, weil ich meinte ich bräuchte mich nur in Gedanken mit ihnen zu Unterhalten. Für den Arzt war ich also
in diesem Moment verbal nicht erreichbar. Ich zeigte auf meine Freundin, so daß sie die Fragen beantworten sollte,
welches sie auch tat. Dann wollte mir der Psycho-doc ein trinkbares Medikament verabreichen, wo ich meinte: nein
danke, ich schaffe das schon. Ab diesem Moment war ich wieder verbal erreichbar und erzählte von der U-Bahn.
Der Arzt gab mir ein Zettel, das ich (gelogenerweise) 24h zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht würde.
Ich dachte mir alles klar und vertraute darauf, das es nur 24h seien.
Ich ging also mit den Krankenpflegern mit, die meinten sie hätten schon vor der Tür geparkt, und stieg ein. Die
Fahrt dauerte ewig und abgesehen davon das ich nicht wußte wohin, fühlte ich mich gefangen. Dann bekam ich wieder
Halluzinationen.
Als wir ankamen, hatte ich keine Ahnung, das wir in Wunstorf sind.
Dort wurde ich in eine Station geführt, welche ich zuerst nicht als diese erkannte. Da es dunkel war, ähnelte sich der
Hauptaufenthaltsraum eines großem Wohnzimmers. Als hinter mir die Tür geschlossen wurde, war mir zwar klar, das ich
in einer geschlossenen Station bin, aber dachte ich würde hier nur für eine kurze Dauer irgendwie getestet. Da sich
keiner um mich kümmerte, ging ich zuerst zum Fernseher wo eine Frau und ein Mann saßen. Als ich dem einem die Hand
gab, war kurzzeitig das Bild vom Fernseher weg, welches mich noch verrückter machte. Ich fragte die Frau die neben
mir saß, ob sie nicht in mein Rucksack schauen wolle, (weil sie so komisch darauf zu gucken schien) worauf ich keine
Antwort bekam. In diesem Moment ließ ich den Rucksack dort stehen und begab mich zu einem Gang wo gerade ein
Mann in einem fahrbaren Bett lag und eine Mitarbeiterin betreute ihn gerade. Kaum sah ich sie, versuchte sich der
Mann aufzurichten, schaffte es aber nicht ganz und schaute mich an. Die Mitarbeiterin schrie mich an, ich habe hier
nichts zu suchen und genau in diesem Moment fiel der Mann wieder ins Bett und schien zu schlafen. Völlig verdutzt
ging ich weiter und schaute mir weitere Gänge an. Dort sah ich zwei Rollstühle, in eines setze ich mich einfach hinein
und fuhr sinnlos durch die Gegend. Die Frau am Fernseher lachte völlig abgefahren und ich verstand nicht warum. Der
Mann sah völlig fertig aus und ich meinte er könne etwas Schlaf gebrauchen also sagte ich im Gespräch im seltsamen
Ton das Wort Schlafen. Was ich aber nicht wußte, war das dieser Mensch genauso wie ich später, unter HALDOL
(haloperidol), der chemischen Zwangsjacke stand. Dann kam eine Mitarbeiterin und schrie mich an was ich wohl im
Rollstuhl zu suchen hätte, er gehöre einem schwer Kranken und ich solle ihn gefälligst sofort wieder zurückbringen.
Ich brachte ihn gehorsam wie ein kleines Kind zurück und wurde in das Stationszimmer geführt, welches Teilweise
aus Glasfenstern bestand. Alle anwesenden Mitarbeiter sagten kein Ton. Ich sah auf dem Tisch, wo eine Reyno-
Zigarettenschachtel lag. Da erinnerte ich mich an früher und griff zur Schachtel. Kaum mit den Händen angekommen
wurde ich von der Besitzerin der Schachtel zusammengeschrien, ich möge meine Finger davon lassen. Dann wurde mir
angeboten, ich möge mich hinsetzen und auf dem Tisch sah ich ein Buch mit einer Katze abgebildet mit der
Überschrift: "Lerne deine Katze zu verstehen" ich mußte sofort an meiner Katze denken und alles was ich ihr
schlechtes antat.
Im ersten Moment meinte ich es handelte sich um meine Katze auf dem Buch. Dann meinte ich: kann ich mir das Buch
ausleihen? Sie meinte aber, es gehöre einer anderen Mitarbeiterin.
Ab diesem Moment weiß ich kaum noch was gesagt wurde, weil ich gegen meine Willen überredet wurde das Medikament
zu trinken, welches mir in ein kleinem Eisenbecher verabreicht wurde. Es muß ein sehr starkes Schlafmittel gewesen sein,
da meine Denk-und Handels Prozesse immer langsamer wurden, ich meinte mich dagegen wehren zu können, aber
innerhalb weniger Minuten lag ich im Tiefschlaf, in dem Bett zu dem ich geführt wurde. Am nächstem Tag war ich noch
halb am Träumen, als ich ein stechenden Schmerz in mein Arm zu spüren bekam. Ich hörte Stimmen, konnte aber meine
Augen fast gar nicht öffnen, sah nur durch ein kleinen Spalt wie mir Blut abgenommen wurde. Kurz darauf machte sich
eine völlige Trockenheit in meinem Mund bemerkbar. Ich meinte meine Zunge wäre so gut wie tot. Dann richtete ich mich
auf und nahm den Energy-drink aus meinem Rucksack, trank ihn im Nu leer und riß mir das Pflaster vom Arm. Ich fühlte
mich aber immer noch wie halb gelähmt, und versuchte aufzustehen. Irgendwie vergaß ich meine Schuhe und zielte irrlos
umher. Ich fühlte mich völlig bedrückt und fertig. Dann zog ich die Schuhe an und ging raus. Dort wurde ich zum Telefon
geleitet. Meine Freundin meldete sich am Apparat
und ich meinte, das ich hier unbedingt raus will. Wie mir später bestätigt wurde, wurde jedes Telefonat abgehört. Mir
wurde gezeigt, wo ich Trinkwasser herbekomme und wo sich die Toiletten befinden. Dann gab es Essen, jeder wurde
einzeln aufgerufen und sein eigenes Essen ausgehändigt. Nach jedem Essen mußte man sich bei der Medikamentenausgabe
melden. Ich bekam (wie ich später herausbekam) Haldol, welches mich extrem zudrehte und nach einiger Zeit starke
Nebenwirkungen zeigte.
Ein Mitarbeiter durchstöberte mit mir zusammen mein Rucksack und beschlagnahmte mein Handy. Ich war so dicht das
ich nicht Verstand, wieso es mir weggenommen wurde.
Danach fiel mir ein, das ich noch Dextromethorphan (Hustenstiller von Ratiopharm aus der Apotheke), welches ich
(überdosiert) als Droge mißbraucht hatte, sowie Johanniskraut (überdosiert Stimmungsaufhellend) in meinem Rucksack
hatte, welches er übersehen hatte.
Ich gab es ab und mir wurde gesagt, es würde in meinem Fach verwahrt, bekam es aber niewieder zurück.
Am nächsten Tag kam ein Richter in die Station, er fragte mich irgend etwas und am Schluß spielte er sein Diktiergerät
ab. Ich konnte weder meine Stimme, noch das was er sagte erkennen. Es kam mir sogar so vor, als würde dort jemand
anderes sprechen. Mir war einfach so als würde ich schlecht träumen und fühlte mich völlig kaputt und langsam.
Ich war völlig fertig und konnte mich kaum noch bewegen. Ich fragte zu den Medikamentenausgeber ob das sein muß und
bekam keine Antwort. Seitdem war mein Verhältnis zu allen Mitarbeitern mies und ich meinte in einem Gefängnis zu sitzen
aus dem ich niewieder rauskommen würde.
Ich dachte ich wäre ein armer Irrer und Verrückter, der von allen anderen die sich außerhalb dieser Anstalt befinden,
als völlig Unzurechnungs- und Gesellschaftsunfähig dargestellt wird. Außerdem fühlte ich mich noch dööfer als die
anderen und sagte fast nie etwas, wegen der Angst von anderen schlecht gemacht zu werden.
Ich bekam ständig ein Trockenen Mund und ein Mitarbeiter sagte gelogenerweise, dies käme wegen meinen vorherigen
Drogenkonsum.Auch noch 3-4 Monate danach bekam ich ausschließlich von den Medikamenten die ich nehmen mußte,
gelegentlich ein trockenen Mund.
Zuerst besuchte mich meine Freundin und ein Freund. Der Freund sah in der Küche Kuchen.
Er meinte ich könnte doch welchen holen. Als ich in die Küche ging stand eine Frau vor der Fruchttorte und starrte sie
an. Kaum näherte ich mich der Torte, ging sie plötzlich weg. Es war noch fast die Hälfte da, und ich nahm alles mit.
Niemand von den beiden wollte etwas von der Torte, also stopfte ich sie wie ein Irrer in mich hinein. Dann gingen beide
raus mir etwas vom Kiosk besorgen. Ich fühlte mich beobachtet, ging weg und ließ den Rest der Torte stehen. Als die
beiden wieder da waren, machte mir mein Freund leere Versprechungen.
Später kamen meine Eltern, die mir u.a. was zum Schreiben brachten. Ihnen wurde gesagt das ich laut Bluttest nicht
Drogenabhängig sei. Dann bemerkten sie meinen Freundschaftsring und meinten das ich verlobt sei. Wegen den
Haloperidol (haldol), konnte ich so gut wie gar nicht sprechen und bekam plötzlich ein steifen und schiefen Hals. Ich
schämte mich. Auf Nachfrage bekam ich irgendein Medikament gegen
mein Krampf. Da ich auch Schlafmittel bekam, war ich viel am pennen. Damit ich überhaupt irgend etwas zu tun hatte,
machte ich ständig Küchendienst, obwohl ihn wer anders hatte.
Ich bekam endlich mein richterlichen Beschluß, den ich sowieso kaum lesen oder verstehen konnte, und mitgeteilt ich
hätte ein 6 Wochen-Beschluß.
Dies hieß für mich mindestens 6 Wochen, (für die legale) Freiheitsberaubung.
Nach ca. 1 Woche wurde ich endlich vom Wachsaal (Großer Schlafraum der
fast ständig beobachtet wird) mit einem Kollegen in ein Zimmer für 2 Personen verlegt.
Ab jetzt konnte ich endlich mein Tagebuch schreiben, weil wir ein eigenen Tisch hatten.
Ich versuchte möglichst selten mein Zimmer zu verlassen, weil ich keine Lust hatte, mich von den anderen bekloppten
voll-labern zu lassen.So gab es jemanden , der der festen Überzeugung war, von der Mafia verfolgt zu werden.Er müsse
umbedingt von hier weg, weil sie ihn bald holen würden und dann wäre es aus für ihn.
Ich versuchte den Kontakt zu einer Frau die Ausgang hatte (also ab und zu raus durfte), aufrecht zu erhalten damit
sie mir Tabak, Zigaretten und Co. mitbrachte, weil ich mitbekam das Nikotin die Medikamentenwirkung herabsetzt.
Diese Frau tauschte mit mir ihren Pullover aus und laberte davon das ich im Lotto gewinnen würde.
Ich schluckte lieber brav meine Medikamente (Haldol) weil ich mitbekam wie sich jemand weigerte, festgebunden
wurde und schreiend eine Spritze mit Haldol bekam. Hier schien ich also keine Chance zu haben meine Medikamente
zu verweigern. Es wurde immer schwerer gegen Haldol anzukämpfen. Ich ging immer langsamer und wurde auch immer
schwächer. Langsam wurde ich sogar Depressiv.
Ich wünschte mir nichts anderes als hier endlich wieder rauszukommen.
Eines Tages spielte ich mit mein Nachbarn und ein anderen Bewohner "Mensch Ärger dich nicht". Ich wußte nicht, das
der andere freien Ausgang hatte, den am nächsten Tag ging er in Wunstorf zum Bahnhof und schmiß sich vor ein Zug.
Die Pfleger meinten er hätte es so gemacht das er schnell stirbt, also hoffentlich nicht auch noch viele Schmerzen hatte.
Uns beiden wurde angeboten, in der Malerei zu arbeiten. Ich sah dort kein Sinn und hatte kein bißchen Spaß, sondern
sah es als schwer körperliche Arbeit an, weil wir schon am ersten Tag irgendwelche Bänke schleppen mußten.
Irgendwann um diese Zeit, bekam ich ein Vorstellungsgespräch in einer offenen Station.
Der dort zuständige Psychologe meinte, ich würde und hätte extrem viel Haldol bekommen und wir wollen versuchen,
es langsam abzusetzen. Dann wurde ich schließlich übernommen. Man durfte dort zwar immer ein und ausgehen, mußte
sich aber in einem Buch mit Ausgeh- sowie Wiederankunftszeit eintragen.
Ich kam wieder in ein 2-Bett Zimmer, verstand mich aber mit mein Zimmernachtbar überhaupt nicht. Wir sprachen beide
so gut wie nie. Dies machte sich bei mir nicht nur dort bemerkbar, denn ich unterhielt mich völlig selten mit anderen
Bewohnern, weil hier alles völlig anders war. Die Mitarbeiterinnen lächelten mich ständig nur an und ich meinte dies
müsse geschauspielert seien.Sie sprachen mich darauf an, ich solle doch mehr reden, aber ich hatte einfach keine Lust
dazu. Ich fühlte mich immer seltsamer und kaputter auch als das Haldol mit Akinenton für mich fast völlig herabgesetzt
und dann auf Risperdal umgestellt wurde. Meine Freundin kam mich oft besuchen und wir gingen meist spazieren oder
Billard Spielen. Fernsehen gucken durfte man nur Abends, welches völlig nervig war. Es wurde völlig langweilig und ich
konnte nicht mehr lesen. Es war echt komisch, ich konnte die Wörter zwar erkennen, aber sie nicht zusammenfügen. Es
klappte nur selten, und ich konnte es nicht richtig verstehen oder umsetzen. Erst dachte ich jetzt habe ich das lesen
verlernt, aber ich war nicht der einzigste.
Alles nur wegen den Scheiß Medikamenten. Wenn ich mich im Spiegel betrachtete, waren (egal welche Lichtverhältnisse
bestanden) meine Pupillen fast immer so klein, das man sie kaum erkennen konnte. Man sah fast nur die Iris. Für mich war
dies ein Zeichen, das ich dermaßen zugedröhnt bin, das ich nicht mehr viel wahrnehmen und dementsprechend auch nicht
viel tun konnte. Ein Mädchen aber, welches in unsere Station kam, bekam extrem viel HALDOL (Sie meinte es würde für
ein Pferd reichen), war aber trotzdem völlig aktiv. Dem Psychologen und allen Mitarbeitern erschien dies völlig seltsam.
Bevor der 19.4.00 anbrach, und mit dem Psychologen absprach, das dies mein letzter Tag sei, versuchte erst er und dann
alle möglichen Mitarbeiter mich länger dazubehalten, und nervten mich oft damit. Ich blieb natürlich dabei und konnte
sie nicht verstehen, warum sie wollten, das ich länger bleibe. Ich dachte mir, dies müsse bestimmt finanzielle Gründe
haben, den ich hörte von meinem Psychologen wie das Baz jede Woche ca.6.000.-Dm für die Behandlung (Die
meineserachtens sowieso nichts brachte) zahlen mußte. Mir wurde gesagt ich müsse bestimmt noch ein halbes Jahr
Medikamente nehmen.
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Entlassung, zuhause + der Neurologe sowie 3 Wochen Psychatrie
Als ich aus Wunstorf endlich entlassen wurde, bekam ich Risperdal und Akinenton mit.
Die Fahrt und die Ankunft in Hannover kam mir sehr seltsam vor, und es bildeten sich starke Ängste.
Am nächsten Tag sollte ich zu dem Neurologen, der mich nach Wunstorf einlieferte, ich suchte ihm mit mein Stadtplan
und kam zuerst nicht klar, auch als ich Leute fragte, sie konnten mir nicht helfen. Schließlich fand ich den Neurologen
doch, und ahnte schon, das er geschlossen hatte. Kaum war ich dort, stand dort ein Schild, das er im Urlaub wäre. Ich
bekam Panik, fand kaum noch den Weg zurück zur U-Bahn, und fuhr nach Hause.
Ich rief deren Anrufbeantworter an und dort wurde eine Nummer eines anderen Neurologen aufgesagt, welchen ich
anrief und mich dort vorstellte.
Mir fiel es sehr schwer mich wieder Zuhause einzuleben: Ich hang tagelang halbtot in meinem Bett und wollte mit
anderen nichts zu tun haben. Alles was ich tat, kam mir falsch vor. Ich wollte mehrere Dinge gleichzeitig erledigen,
als wenn ich mich Teilen könnte.Dann litt ich unter unerklärlichen Ängsten, ich war der Meinung, das ich bald sterben
müsse und die Welt sich völlig verändert hätte bsw. bald untergeht. Ich begann immer mehr zu Zittern. Als ich nach 2
Wochen wieder zum Neurologen gehen sollte, brauchte ich kaum von meinen Zitteranfällen erzählen, als es wieder ein
wenig anfing. Erstaunt meinte er, mein Risperdal müsse sofort abgesetzt werden, und verschrieb mir Laubeel
(Lorazepam gegen Angst-, Spannungs- und Erregungszuständen).Er warnte davor, schnell davon abhängig werden zu
können oder es als Droge zu benutzen. Erst verschrieb er nur N1, dann im Laufe des Gespräches doch lieber N2 mit
20 Tabletten.
Ich suchte den Neurologen öfters auf. Fast jedesmal verordnete er mir Medikamente.
Als ich Taxilan nehmen mußte, war ich nicht nur physisch, sondern auch psychisch völlig erledigt. Es machte sich u.a.
starke Vergeßlichkeit bemerkbar. So sprach ich z.B. als ich bei mein Eltern war, mit ihnen ab, das mein Vater mich um
16Uhr abholen würde, damit wir u.a. zum Geburtstag meiner Oma fahren. Um 16 Uhr saß ich gerade vor mein Computer,
da klingelte es, und mein Vater kam die Treppen hinauf. Ich fühlte mich völlig seltsam, und sah sein Gesicht irgendwie
anders. Ich fragte mich was er denn jetzt von mir wolle und er fragte ob ich den Geburtstag von meiner Oma vergessen
hätte. Ich stimmte ihm zu und bekam, als wir los wollten Panik, weil ich ja gar kein Geschenk hatte. Also nahm ich
einfach 3 Hanuta-Schnitten die ich noch hatte und schenkte sie meiner Oma mit der Erklärung ich hätte sie vergessen.
%-( Danach bekam ich selten ein Wort heraus, sondern beobachtete die ganze Zeit nur die anderen. Ich war einfach
völlig weggetreten.
Dann bekam ich Paranoia und war der festen Überzeugung, ich würde ununterbrochen überwacht. Und zwar mit Kameras
oder von draußen. Ich meinte: Die müssen bestimmt in irgendeiner anderen Wohnung, gegenüber meines Fensters Kameras
und Ferngläser aufgebaut haben. Außerdem meinte ich auch jedes Telefongespräch würde abgehört.
Ich änderte ständig meine Meinung und Dinge die ich tat und schaffte es einfach nicht bei einer Sache die ich gerade
tat zu bleiben, sondern ging hin- und her von einer zur nächsten. Ich traute mich auch kaum aus meiner Tür, weil ich
mich so komisch fühlte und mich für andere Leute schämte.
Irgendwann als ich mich wieder normal fühlte, aber immer noch recht gedröhnt von den Medikamenten, versuchte ich
oft dagegen etwas zu tun. Alkohol wirkte völlig seltsam, zwar Stimmungsaufhellend, aber auch Vernebelnd mit
Konzentrationsstörungen. Ich war bis zu 3 Tagen breit. Dann zog ich nach langer Zeit (ca.4-5 Monate) bei einem
Kumpel an der Bong (extrem wenig nichmal 1 ordentlicher Zug, weil ich eh abhusten mußte).
Mir ging es wieder besser. Dafür bekam ich aber eine optische Halluzination, nämlich als ich nach Hause fuhr und
die U-Bahn wechselte, da standen ein paar Jungs rum und einer zog gerade mitten vor allen Leuten an seiner Bong,
in dem Moment als ich es kaum fassen konnte, hatte er nur eine Zigarette in der Hand. Ich legte mich ca. 6 Stunden
später ins Bett und wollte abschalten. Ich war noch nicht am träumen, da hörte ich plötzlich deutlich Stimmen, die sich
vom realen nicht unterschieden, sie kamen von Freunden und meiner Freundin die sich mit mir zu unterhalten schienen.
Erst erschrak ich mich und öffnete völlig verdutzt meine Augen. Dann erinnerte ich mich an früher, an meiner Psychose,
wo ich zwar auch Stimmen hörte, aber nur stark im Gedanken.
Nachdem mein Neurologe mich irgendwann zu Kernspinthographie (Extreme Sache, weil die Geräusche die das Gerät
im Krankenhaus machte, hörte ich schon Tage vorher in einem Traum) schickte, und die Ergebnisse hatte, meinte er mit
mein Gehirn wäre alles völlig in Ordnung und gab mir die Ergebnisse.(siehe Anlage)
Ich ging wieder zum Neurologen und er bekam schnell raus (Ich schrieb auf wie ich mich fühlte und hatte eine seltsame
Schriftart), das das Taxilan gar nicht gut sei, und er verschrieb mir seitdem Zyprexa 10mg.Er erklärte mir
freundlicherweise auch, das die Medikamente ein noch kranker machen können.
Irgendwann bekam ich neues Zyprexa mit Antidepressiva. Vom Zyprexa schien ich echt nichts zu merken. Es ist auch ein
teures Mittel, ohne viel Nebenwirkungen.(Eine Tablette kostet übrigens 10.-DM)
Kurz nachdem die Expo begann, war ich der Meinung irgendwelche Leute haben alles mögliche an Lebensmitteln in
jedem Supermarkt mit irgendwelchen Psycho-Wirkenden-Stoffen versetzt, weil die Leute alle immer verrückter wurden.
Nun traten Schizophrene Effekte auf. Ich meinte tatsächlich plötzlich in der Haut einer andere Person zu sein. Dies
machte sich erst im fühlen und dann im Reden/Handeln bemerkbar. Meine Gedanken waren nicht nur fast so laut wie
Stimmen sondern schienen geteilt oder ich hörte Kommentare oder völlig sinnloses im Gedanken.
Dieser Interessante Effekt kam unberechenbar, meist nur für kurze Zeit. Oft spiegelten sich Bekannte und Freunde in
mir wieder. Ich war anfangs sehr erschrocken, fand dies aber dann sehr Interessant.
Irgendwann wurde ich endlich zur Dienstunfähigkeitsuntersuchung eingeladen. Mein Neurologe schrieb ein Bericht für
den untersuchendem Arzt.(Bericht hab ich eingescannt, siehe Anlage) Als ich drankam, brauchte ich nicht viel sagen, als
ich ihm dem Bericht gab meinte er kurze Zeit danach sowas wie mein Zivildienst hätte sich erledigt, ich solle nach Hause
gehen und auf Antwort vom Baz warten.
Ich bekam des öfteren akustische Halluzinationen. Beispiel: Jemand sagt im Fernsehen "oder sie bekommen ihr Geld
zurück" und ich hörte "Bill Gates kommt zurück" in der Disco: "wir holen gleich ein Kaffee" und "irgendwas ist mit
Rafael". Oft frage ich verdutzt noch mal nach, weil ich zum Glück merkte das irgend etwas nicht stimmt.
Dann meinte mein Neurologe, es wäre besser ich würde eine Psychiatrie besuchen, da meine Probleme nicht besser wurden.
Dort war es völlig öde, und ich war der jüngste von allen in meiner Station. Das einzigste was ich gut fand, waren die
Rollenspiele, Schwimmen und das autogene Training, welches aber oft ausfiel oder wo ich zu spät kam.
Bei einer Gesprächsrunde machte mich ein Mitarbeiter vor allen Leuten schlecht, ich hätte mich nicht bei meinem
vorherigen Aktionstag abgemeldet. Da ich ich ihm am vorherigen Tag fragte, ob ich gehen könne und er mich entließ,
war ich erst völlig geschockt, dann versuchte ich aber die Lüge aufzuklären. Ich fragte mich, ob er dies extra tat, oder
er einfach zuviel gesoffen hätte, welches ihm wohl irgendwelche Gehirnzellen im Gedächtnis zerstörte. Meine Medikamente
bekam ich jede Woche in der Klinik. Es war soviel Zeit zwischen den Aktionen, das ich ständig ins Ruhezimmer ging und
einpennte. Nach 3 Wochen hatte ich keine Lust mehr und meldete mich ab.
!Erst jetzt merkte ich wie passiv ich mit mein Neuroleptika war und mein Leben gestaltete.!
Dann kam Irgendwann, ein Brief von meiner Dienstelle zwecks der Ausmusterungsunterlagen. Ich bekam Bescheid, das
ich zum 31.7.00 ausgemustert werde. Mein in der Dienststelle tätiger Bearbeiter sagte, er könne mir die Unterlagen u.a.
Zivildienstnachweis, nicht überreichen, solange er nicht die Bestätigung und Summe des Entlassungsgeld vom BAZ bekäme.
Ich meldete mich beim Arbeitsamt arbeitslos, bekam aber kein Pfennig, weil ich kein Zivildienstnachweis hatte. Dann
war mein Konto völlig leer, weil ich auch nicht berechnete, das ich kein Wohngeld vom Unterhaltssicherungsamt bekomme.
Ich war ratlos und mußte mich beim Sozialamt melden. Inzwischen lieh ich mir Geld von anderen, um überhaupt
Lebensmittel kaufen zu können. Ich rief auch bei meinem Vermieterbüro an, und erkundigte mich, was passiert wenn
ich nicht zahlen kann. Dann bekam ich irgendwann Geld vom Sozi und 1 Monat später auch mein Zivildienstnachweis,
in dem stand das ich aufgrund Absatz Paragraph des ZDG entlassen wurde, aufgrund der Zivildienstausnahme:
Wenn durch das Verhalten die weitere Dienstleistung, die Ordnung im Zivildienst ernstlich gefährdet würde.
!!!!!!!!!!!!!
Nun konnte ich mein Antrag auf Arbeitslosengeld endlich vervollständigen, und bekam ein Bewilligungsbescheid.
Ich sollte mich nach der Psychiatrie noch mal bei meinem Neurologen melden, aber dieser war gerade im Urlaub, also
redete mit mir die Vertretung darüber und er verschrieb mir nebenbei neues Zyprexa und Cipramil.(Beides in N3-Größen.)
Einige Zeit später, nahm ich immer seltener Neuroleptika (Zyprexa) und Antidepressiva , weil ich mich nicht weiter
zudröhnen wollte und meine Umwelt real erleben bsw. in dieser klarkommen wollte.
Ungefähr zu dieser Zeit schrieb ich das hier nebenbei nieder und fand viel Zeit für Freunde/innen und meine Hobbys.
Irgendwann später brauchte ich überhaupt kein Neuroleptika, geschweige denn Antidepressiva.
Ich spürte Nachwirkungen vom Neuroleptika und Psychopharmaka, also rauchte ich wieder ab und zu, es half tatsächlich.
Ich bekam immer mehr Stimmung, von der ich
früher nichtmal zu träumen begann.
Später kam mir alles was ich tat so schnell und extrem Intelligenter vor.Ständig meinte ich schlauer zu sein als andere
weil ich den Leuten immer auf die Sprünge half, und fast alle mich ständig nach Rat fragten bsw. etwas von mir
wollten, wie Computerreparaturen, Psychologische Ratschläge u.s.w... Ich bekam auch ständig von geistlichen
Halluzinationen anderer zu hören, welches ich auch anfangs als sehr Interessant empfand.
Komischerweise schlief ich seit Monaten bis 16h am Tag und kam dort nicht mehr raus. Ich stellte mir zwar ein Wecker
aber hörte ihn nicht, als wenn er garnicht da wäre. Mir fiel immer mehr auf, wie ich mein Leben verpennte und
versuchte möglichst wenig zu schlafen, schaffte es aber auch wenn ich den Wecker hörte nicht. Seitdem ich 2
Wecker stellte, klappte es immer besser. Schlief ich nun wenig, hatte ich aber genauso wie manchmal auch beim
Viel-Schlafen, das Problem der Müdigkeit.
Mit meiner Freundin machte ich nun nach 2 Jahren Schluß, weil sie mir ständig etwas schenkte, wenn sie meinte etwas
falsch gemacht zu haben, auch wenn ich es ihr ausredete.
Sie wurde auch öfter aggressiv oder tat Dinge, wie Sachen umschmeißen u.s.w., sie meinte, mit mir zu Diskutieren
bringe ja eh nichts. Ich warnte sie, aber
sie nervte mich einfach solange, bis ich mich einfach nach und nach (Genauso wie vorher vom Nikotin) trennte.
Nun weiß ich (unfreiwillig) wie sich schwer psychisch Kranke, fühlen müssen.
Ich fand wieder zu Gott, er half mir das es mir gut geht und ich keine Medikamente oder sonst irgendein Scheiß der
mich verhindert sinnvolles zu tun, brauche. :-)
Jetzt geht es mir wieder gut und ich kann mich nach einer Ausbildung/Arbeit umschauen.
20.12.00:
Ich versuchte mich beim Arbeitsamt Ausbildungssuchend zu melden, aber meine zuständige Bearbeiterin meinte,
ich wäre behindert und solle mir ein Ausweis besorgen.
Während meines Schocks (Ich dachte aber, sie hätte wohl keine Ahnung), kamen wir zur der Lösung, das sie mich
erstmal zu einem Amtstartzt schickt und nach dem Ergebniß soll es zu weiteren Verhandlungen kommen.
Ich hoffe, euch hat dieser Bericht gefallen, auch wenn es viel zu lesen ist, ich hätte auch gern mehr geschrieben, meinte
aber, dies würde den Rahmen sprengen und für Euch vielleicht nicht vom Interesse sein.
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E-mail: menschlich@web.de
!!!!!!!!!!!!!!Zum Anhang!!!!!!!!!!!!!!!!