| Virus installiert Backdoor, BSI empfiehlt Removal-Tool, lächerlich ! |
| Mittwoch, den 09. März 2005 um 18:05 Uhr | |||
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Virus installiert Backdoor.
Über Backdoor installiert $ANGREIFER weitere Schadsoftware. Removal-Tool entfernt Virus. Ergebnis: der Rechner ist immer noch verseucht, das Removal-Tool bringt nichts. Da ich vermute, dass das BSI nicht absichtlich die Bürger verarscht oder gar in Gefahr bringt, unterstelle ich Inkompetenz. > > http://www.bsi.de/av/vb/mydoom-ax.htm Daraus: > > ------------------------- schnipp > ------------------------------------- > Schadensfunktion > ... > - Ein zusätzliches Backdoor wird von der Webadresse www.aoprojecteden.org > heruntergeladen und ausgeführt. ... Vorgehensweise der Entfernung 1. Laden Sie eines der aufgeführten speziellen Entfernungstools. Symantec (FxMydoom.exe): Direkt-Download oder Download mit englischer Beschreibung ------------------------- schnapp ------------------------------------- . > Das braucht man nun wirklich nicht weiter kommentieren, oder? > "Mailinglisten-Server des BSI verschickte Wurm" Ich möchte darauf hinweisen, dass wir uns schon öfter über die wirklich abstrusen Sicherheitsstandards des "Bundesamtes für Sicherheit ..." schlappgelacht haben. Und auch über deren Newsletter, der per single-opt-in funktioniert und sich somit als poentielles Angriffstool eignet. Twister hatte da einen schönen Artikel zu geschrieben: http://stop1984.org/index.php?lang=de&text=hello_20041020.txt > Das stimmt, aber so ein Fehler wie der gestrige kann nun mal passieren. > Hast du noch nie Fehler gemacht? Selbstverständlich können Fehler passieren und selbstverständlich auch mir. Aber dass eine staatliche Institution, die sich "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie nennt", die Unternehmen und Bürger zu diesem Thema beraten und aufklären soll, einen Newsletter so aufbaut dass er sich als Angriffstool eignet, sich auf entsprechende Hinweise (wie von Twister) auch noch als thematisch unverständig outet und dann auch noch Würmer mit diesem Newsletter verschickt -> ist unter aller Sau, absolut unentschuldbar und nicht akzeptabel. Diese Leute sind dazu da, anderen zu erklären wie man solche Fehler vermeidet. Leute die so arbeiten wären, wenn sie keinen Beamtenstatus hätten, schon lange in den Genuss von Hartz IV gekommen. Ich entschuldige mich nicht mal dafür, dass ich mich darüber aufregen könnte, denn ich bezahle die Steuergelder, von denen diese Idioten bezahlt werden. Wenn sich deren Chef dann noch in den Medien badet weil er mit Microsoft eine "Sicherheitsinitiative" startet geht mir echt der Kamm hoch. Volker Birk wrote: >>Ja ja, auch dir ist offensichtlich noch nie ein wirklich großer Fehler >>im Leben passiert. Alles Götter hier oder was? > > Ich hab jedenfalls noch nie ein "Bundesamt für Sicherheit in der > Informationstechnik" geführt, und dann meinen Bürgern auf der > Mailingliste Viren zugesandt. wie bereits erwähnt: unter aller sau und nicht entschuldbar. es geht hier auch noch um die signalwirkung: wenn das BSI das darf/kann, warum sollte ich mir die mühe machen? kann ja sogar denen passieren >>> und die tore für die inkompetenz sind weit geöffnet, so dass wir in zukunft auch in projekten der öffentlichen hand und wirtschaft sicherheitslöcher getrost "später" stopfen können, is ja net so dringend jetz. warum verlangen die beim Bund (mind. in der Schweiz) vornehmlich Bewerber mit gutem Leumund, schweizer nationalität, am liebsten hochschul-abschluss etc., wenn sie dann doch nur müll produzieren? es kommt einmal mehr nicht darauf an was man hat, sondern wer man ist! > Oder ist jetzt dann demnächst auch noch T(r)ollCollect ein "Fehler"? > Was kommt sonst noch an haarsträubender Inkompetenz auf uns zu? > >>Regel Nr. 1: In Systemen, in denen Menschen arbeiten, passieren Fehler. > >>Regel Nr. 2: Fehler, die völlig ausgeschlossen sein müssen, kann es >>wegen Regel Nr. 1 in solchen Systemen schon von der Logik her nicht geben. demzufolge passieren in ALLEN systemen fehlern, da ein system eigentlich ohne mensch nicht arbeitet (mindestens diejenigen systeme nicht, die irgendwie zur kapitalvermehrung eingesetzt werden >>> und von solchen sind wir alle irgendwann, irgendwie betroffen). tolle aussicht! wie wärs dann, wenn man mindestens die schranken für blöde fehler genügend hoch setzen würde? oder will man dann in zukunft halt alles so entschuldigen: tut mir leid, sie haben XXXX EURO für den patch bezahlt und für den sicherheitsdienst, aber "trotzdem" ist uns ein fehler passiert. tut uns echt leid. soll nicht wieder vorkommen. wo menschen sind, passieren fehler ? darum halte ich von solchen "sicherheits-initiativen" sooo viel. sind doch nur verkappte lobby-torpedos, die da lanciert werden, und die leute/medien kriechen schön brav auf den leim. umbi Quelle: CCC Mailing
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