Samstag, 19. Mai 2012

·.¸.·´¯`·.¸.·´¯`· netfreak.de

geTwitter

netfreak107: ;-)


netfreak107: LOL -> Herr Ponader ist nicht die einzige Person im deutschen Fernsehen, die Arbeitslosengeld II bezieht http://t.co/tMikbCfh


netfreak107: Hollande erhielt die Atom-Codes und sagte, er wolle Frankreich wieder aufbauen. -Huch? Ist es etwa zerstört ? #N24 #Verblödungsstrahler


netfreak107: Chef eben so: Piratenpartei ? Sind sie da etwa Mitglied? Ich so: na klar, seit 2009. Sehr spannend dort... Werde ich jetzt gekündigt?


netfreak107: Vorsicht das macht süchtig ! RT @DerDemokrateur: Ich liebe die #piraten ! Unglaublich wen man hier kennenlernt :-)


ZufallsSlogan

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Für den Frieden zu Töten ist dasselbe wie für die Keuschheit zu Ficken!! xD
Die Menschen sind so sehr damit beschäftigt, ihre materiellen und körperlichen Bedürfnisse zu befriedigen, dass sie nicht einmal mehr die innere Anwesenheit einer anderen Welt spüren; ihre Seele, ihr Geist sind für sie zu einem fremden Land geworden.
Selbst wenn sie erwähnt werden, sind diese Worte für sie ohne Sinn, sie sagen ihnen nichts und so irren sie wie arme Unglückliche in dürren, unfruchtbaren Regionen herum.
Der grundlegende Zweck der Informationsgesellschaft ist es, menschliches denken zu verbinden und zu befreien.
Eine Information ist Allgemeingut und will umsonst sein.
Es ist besser, auf 90 Prozent der Menschen zu verzichten und das Interesse der restlichen 10 Prozent zu erregen, als für alle irgendwie ganz okay zu sein.
Es zählt nicht was Du hast, sondern was Du machst mit dem was Du hast!!!
Wenn in deinem Leben mal etwas nicht so läuft wie du es willst...dann hat Gott etwas besseres für dich vorhergesehen!
Keiner hat gefragt ob Du Leben willst, also hat auch keiner zu sagen wie Du zu Leben hast!!!
Drei Pferde Essen drei Eimer Hafer in drei Stunden. Wie viel Pferde fressen sechs Eimer Hafer in zwei Stunden ?
"Die Menschen muss man nehmen, wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. " - Franz Schubert
Zeitung ist so ein Medium, da erfahren die Leute, was gestern im Internet stand.
Der Mensch, dieser ewige Verlierer, beim Schach, bei Jeopardy und beim Andocken von Raumstationen, wird in Zukunft schweigend danebenstehen.
Also von internet hat die Politik keine Anhnung, von Atomstrom anscheinend auch nicht, aber vom Verfassungsrecht auch nicht. Was bleibt?
"Sex, Drugs and Rock'n'Roll" hieß bei uns "Youporn, Pizza und die Melodie von Tetris" #nerdelternsprüche
"Das Internet ist ein wunderbares Geschenk. Es gab noch nie ein solches Befreiungsinstrument für den menschlichen Geist." (Ai Weiwei)
Das Vertrauen der Unschuldigen ist die grösste Waffe des Lügners!
"Ich war zu faul zum Rechnen, also erfand ich den Computer." - Konrad Zuse
Es gibt Dinge, die sollte man auf sich beruhen lassen, weil es sie nicht mehr gibt und auch nicht zurückzuholen sind.
Wenn ich die Menschen aufzählen sollte, die für mich wichtig waren. käme ich selbst an dreißigster Stelle.
Es ist nicht einzusehen, warum Tabak, Extremsport, Alkohol und McDonalds legal sind, Haschisch, Kokain und LSD aber nicht.
Wer mit der Herde geht, kann nur den Ärschen folgen.
Meine Stärke: -2.25 Dioptrien. Meine Schwäche: Twitter.
"... aber du musst!" -- "ich muss ueberhaupt nichts. nur sterben muss ich, irgendwann."
"Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung." (Kaiser Wilhelm II)
"Flachbildschirm rückseitenberatung"
Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde. Napoléon Bonaparte
Albert Einstein: "Die Welt wird nicht bedroht, durch die Menschen die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen."

Zufallsbilder

Internetzensur - FAQ und Diskussionshilfe
Montag, den 03. August 2009 um 00:32 Uhr

Internetzensur ist Unsinn - FAQ und Diskussionshilfe

Diskussionen um Zensur im Internet drehen sich meist um immer dieselben Punkte, und Zensurbefürworter wiederholen in schöner Regelmäßigkeit immer dieselben Phrasen und Behauptungen - die dadurch nicht wahrer werden, aber dennoch eine immer größere Verbreitung finden. Welche die sind und wie man die entkräftet, ist hier zusammengetragen.

Es kann wohl nicht sein, dass man im Netz Kinderpornos einfach so finden kann!

Tut man? Melde es hier. Der Sache wird nachgegangen werden, eine Seite ist eine Spur. Andy Müller-Maguhn sagte einmal, selbst ein Kinderpornobild im Netz sei eine nützliche Information über den Zustand der Gesellschaft. Aber mal ernsthaft - "einfach so gefunden"? Es gibt x Wege, die völlig zensurresistent sind, wie entsprechende Leute ihr Bildmaterial tauschen können. Zensur ändert da überhaupt nichts. Die Kinderpornodebatte im Netz ist eine Scheindebatte, die inszeniert wird, damit Zensur leichter durchgesetzt werden kann - keiner kann ernsthaft gegen ein Verbot von Kinderpornos sein, ergo schafft man ein Instrumentarium, mit dem zwar keine Kinderpornos, aber eine Reihe anderer Sachen unterdrückt werden.

Dass es den Betreffenden weniger um den Schutz der Kinder geht, sondern um eine effektive Netzzensur, zeigt sich am deutlichsten daran, dass sie die Tatsache permanent ignorieren, dass einerseits der größte Teil von Kindsmissbrauch nicht von Fremden, sondern in der Familie und im Freundeskreis stattfindet, die Aufmerksamkeit aber permanent auf eine (seit Jahren sinkende, auch das interessiert nicht) kleine Zahl von Einzeltätern und das Internet gelenkt wird.

Universalargument, welches nie vergessen werden darf: Wenn ein technisches Instrumentarium zur Zensur von Kinderpornos existiert, wird man damit auch andere Inhalte zensieren.

Wenn Nazipropaganda offline verboten ist, muss sie auch online verboten sein!

Im Unterschied zur Nazischmiererei an der Hauswand, gegen deren Anblick ich nur mit Aufwand etwas unternehmen kann, fällt es im Netz nicht schwer, entsprechende Seiten nicht anzuschauen, wenn ich mich mit dem Thema nicht auseinandersetzen möchte. Wer darüberhinaus aber auch andere daran hindern will, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, schießt sich ins eigene Bein - es braucht informierte Aufklärer, um entsprechende Propaganda der Rechten zu durchschauen und zu widerlegen. "Wir müssen die Rechte der Andersdenkenden selbst dann beachten, wenn sie Idioten oder schädlich sind. Wir müssen aufpassen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit - Keine Zensur!", schreibt Wau Holland, und den Wachsamen die Möglichkeit zu nehmen, wachsam zu sein, entmündigt den Bürger.

Außerdem: Wenn ein technisches Instrumentarium zur Zensur von Nazipropaganda existiert, wird man damit auch andere Inhalte zensieren.

Es geht ja nur um Seiten, die nun wirklich kein Mensch vermissen wird - wer braucht stormfront.org und rotten.com?

Wie im Fall Kinderporno - es sind exemplarische Seiten, anhand derer Präzedenzfälle geschaffen werden sollen. Es wird keinesfalls bei diesen Seiten bleiben.

Durch ein Sperren der Seiten entfernt man weder die zugrundeliegenden Überzeugungen noch das davon ausgehende Gefahrenpotential. Man verhindert nur, dass Leute auf die Probleme aufmerksam werden. Ein nazifreies deutsches Internet suggeriert leicht, dass entsprechend auch die Bevölkerung keine entsprechenden Überzeugungen mehr hege.

Wer wirklich die entsprechenden Sperren und Filter umgehen will, kann das ja auch tun!

Ja? Wenn man sie bemerkt, vielleicht. Letzten Endes läuft es aber darauf hinaus, dass die Leute, die auf die Seiten wollen, dort auch hinkommen und dort froh und unbeobachtet unter sich sein können. Allen anderen gegenüber wird eine Wirklichkeit suggeriert, die auf die Weise weichgespült und schöngefärbt ist, die den Zensoren günstig erscheint. Wer verhindert, dass der Normalsurfer auch eine Naziseite zu Gesicht bekommen kann, wird damit auch verhindern, dass Menschen sich für das Problem Nazis im Netz sensibilisieren, dass sie die Argumente der Gegner kennen lernen und sich überlegen, wie man diese widerlegt, und wird damit vor allem die Strukturen fördern, die er bekämpfen will - indem er potentiellen Bekämpfern suggeriert, das Problem existiere nicht und indem er verhindert, dass man den Gegner erkennen und widerlegen lernt.

Es kann nicht sein, dass mein Kind mit zehn Jahren im Netz auf Gewalt/Gesichtsbesamung/Gaysex/etc. - Seiten stößt!

Alleine wegen Kindern allen Menschen Rechte zu beschneiden ist ein Scheinargument. Niemand fordert die Abschaffung des Straßenverkehrs aus dem Grund, weil Kinder überfahren werden können - stattdessen gibt es Regeln zur Aufsichtspflicht. Wer verhindern will, dass sein Kind entsprechende Inhalte zu sehen bekommt, muss seiner entsprechenden Aufsichtspflicht nachkommen. Wer meint, sich diesbezüglich auf einen staatlichen Zensor verlassen zu können, handelt mehr als unverantwortlich seinem Kind gegenüber.

Wer solche Inhalte seinem Kind unzugänglich machen will, kann sich entsprechende Knebelsoftware lokal installieren - wenn er dieser vertraut. Sein Kind aber als Instrument zu verwenden, um allen anderen User vorschreiben zu können, was sie im Netz sehen dürfen und was nicht, ist dem Kind wie den Usern gegenüber schäbig und nicht zu rechtfertigen.

Alles, was mir zu weniger Pr0npopups und -werbung verhilft, ist gut!

Installier dir Webwasher. Installier Popupblocker (gute Browser können das von Haus aus). Aber nimm nicht deine Faulheit als Vorwand, anderen deine prüde Lebenseinstellung aufzuzwingen.

Schon vergessen? Wenn ein technisches Instrumentarium zur Zensur von Pornowerbung vorhanden ist, werden auch andere Seiten damit zensiert werden.

Was ändert sich schon, wenn ein paar Suchmaschinen manche Seiten nicht mehr finden? Nehm ich eben eine andere.

In der Folge wird das Auffinden von Inhalten eine Expertenwissenschaft, und für das "normale Volk" bietet sich - wie gehabt - die nach Maßgaben der Zensoren gefärbte und geschönte Netzwirklichkeit dar. Bereits die Zensur durch Google alleine verändert die Realität, wie sie den meisten im Netz erscheint, teilweise drastisch. Der Umsetzung der Zensurforderungen des Jugendschutzes haben sich weiterhin ein Konsortium der meisten großen Suchmaschinen in Deutschland verpflichtet - nicht nur für die Jugendlichen, sondern für *alle* Nutzer. Der nächste Punkt wäre hier auch die Botschaft, die durch Zensurmaßnahmen transportiert werden. Als Beispiel: die MSN-Suche zensiert für deutsche User großflächig Inhalte zum Thema Sex und Erotik. Über Waffen und Splattermovies kann man sich dagegen problemlos informieren.

Wenn die Deutschen dennoch wohl tendenziell eher Sex haben, anstatt sich gegenseitig abzuschlachten, wird dennoch die Botschaft transportiert, dass Gewalt und Waffen vielleicht nicht unproblematisch, Sex aber irgendwie doch was noch schlimmeres ist. Es sollte keiner Suchmaschine zustehen, derartigen Einfluß auf das Werteschema einer Gesellschaft nehmen zu können. Man mag einwenden, wer denn schon Ernstzunehmendes mit MSN suche. Wenn man sich Microsofts Strategien anschaut, eigene Produkte am Markt durchzusetzen, wird man sich aber denken können: viele. Und bei vielen wird die Botschaft von MS hängenbleiben: Sex ist bäh.

Dieser Prozess setzt bereits mit den unbedenklicheren, weil nicht alle betreffenden, lokal auf dem Rechner installierten Filterprodukten ein: NetNanny und Konsorten sperren neben den einschlägigen Sexseiten auch gerne Aufklärungsseiten schwuler, lesbischer oder feministischer(!) Gruppen. Wer einem Kind oder Jugendlichen eine schwulen- und feminismusfreie Welt vorgaukeln will, muss das mit sich und seinem Erziehungsauftrag ausmachen. Wer das für eine gesamte Gesellschaft durchsetzen will, greift drastisch in die Informationsfreiheit ein und diskriminiert Minderheiten.

Das ist ja schon irgendwie scheisse, aber was soll man da machen?

Aufklären. Den Freunden Bescheid geben. Euren MdB oder MdL anschreiben und auf die anwachsenden Zensurbestrebungen hinweisen und fragen, ob und was er/sie dagegen zu tun gedenkt. Die Aktion bei odem.org unterstützen und den entsprechenden Aufruf unterzeichnen.

Das ist mir an sich völlig egal. Man sollte sich um wichtigere Dinge kümmern.

Mit der Zensur des Internet wird das Kümmern um die "wichtigeren Dinge" immer schwerer. Mit jeder Seite, die rausfliegt, wird die Möglichkeit zur Meinungsbildung eingeschränkt, mit jeder Seite wird den Zensurbefürwortern einmal mehr gesagt, dass das Volk es gar nicht anders will, als gegängelt und bevormundet zu werden und damit desinformiert zu bleiben. Die Botschaft: die User seien schlicht zu dumm und zu leicht manipulierbar, um selbständig zu entscheiden, welche Informationen gut für sie sind und welche nicht. Wer Zensur erlaubt, verbietet Denken und vor allem Eigenverantwortlichkeit.

Das Netz ist das globale Kommunikationsmedium überhaupt - und alles, was die Gesellschaft in Zukunft in Angriff nehmen muss, wird sie übers Netz auch kommunizieren. Wer diese Kommunikation einschränken kann, wird dies tun, und er wird es zu seinen Zwecken tun. Und die bestehen in der Regel nicht darin, Menschen zum tieferen Nachdenken zu bewegen. "Also rausfiltern was geht, damit der User nicht ins Grübeln gerät, was er im Netz gegen dumpfe Propaganda tun kann." - so ein Interviewer im Gespräch mit dem Zensurbefürworter Büssow. Wenn sich diese Haltung durchsetzt, wird wohl bei der Bereitschaft der Menschen, sich um "wichtigere Dinge" zu kümmern, wohl keine Steigerung zu erwarten sein. Im Gegenteil.


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