Schon das Bundesverfassungsgericht kippte die damalige Regelung zur VDS, dann im Jahre 2014 erklärte auch der Europäische Gerichtshof diese für rechtswidrig.  Attentate, wie auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo in Paris konnte die VDS ebenfalls nicht verhindern.

Comment (0) Hits: 761

CSD: So viele Teilnehmer wie nie!

6000 Menschen zogen zum Christopher Street Day (CSD) mit den Piraten durch die Innenstadt Hannovers. In 10. Jahr in Folge forderten Bürger in Hannover die rechtliche Gleichstellung hetero- und homosexueller Beziehungen, sowie die freie Wahl des Geschlechts. Gemeinsam liefen, tanzten und fuhren Sie auf selbstgestalteten Demowagen auf einer großen Tour durch die Innenstadt von Hannover.

"Die stetig zunehmende Zahl der Teilnehmer zeigt, dass sich gelebte Demokratie lohnt. Dafür gehe ich gerne auf die Straße." So Pirat Manuel Nitschke. Die Piraten aus der Region Hannover und Niedersachsen konnten bei so einem wichtigen Ereignis nicht fehlen, ging es doch um die Grundlagen gemeinsamen Handelns, um Toleranz und Akzeptanz in unserer Gesellschaft.

CSD Demo Hannover

Zeitgleich schrieb Irland durch eine Volksabstimmung zum Thema Geschichte: Vor 22 Jahren machten sich Homosexuelle in dem katholischen Land noch strafbar. Nun stimmte das Inselvolk für die Gleichstellung von Ehen gleichen Geschlechts. Ehe für alle Bürger auch in Deutschland?

Dass wir in Deutschland noch weit davon entfernt sind, zeigte sich in diversen Gesprächen am Pfingstsonntag an unserem Infostand vor der Oper. Bis in den späten Abend standen wir neben Informationen zum Thema für Fragen zur Verfügung. Geht es nach unserem Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ist eine vollständige Gleichstellung in Koalition mit CDU/CSU leider nur schwer realisierbar.

Infostand

Die aktuellen Entwicklungen zum Thema halten wir nicht für ausreichend. "Es ist ja nicht nur das Eherecht, was dringend einer Reform bedarf. Auch Erb- oder Adoptionsrecht sind Aspekte, die bei einer wirklichen Gleichstellung homo- und heterosexueller Partnerschaften noch große Ungerechtigkeiten aufweisen. Obwohl dies als Ziel im Koalitionsvertrag auf Bundesebene steht." sagt Thomas Ganskow, von den Piraten Niedersachsen.

Comment (0) Hits: 590

Demokratie in Hannover

Die Piraten vom RV Hannover in der Haltenhoffstr. 50. Immer für interessierte Bürger da.

So haben wir unser Banner auf den eigens dafür gemieteten Bereich angebracht:
 
Egal wie oft wir es befestigten, alle paar Stunden das gleiche Spiel:
 
Anderer Ort, neues Glück?
Im Mai 2015 zogen wir in Richtung Strasse. Dort hielt unser Emblem im Treppenhaus länger: ganze 4 Tage lang!
 
 
Damals in aller Freundschaft informiert; halfen tat es uns wenig.

Nicht wissen wollt Ihr, wieso unser Banner am 23.10.2014 ganz entfernt wurde. Zeit für Popcorn.

Wortlaut: "Die DW-Service bekam von Samsung ein Ankündigungs-Schreiben. Ihr Service-Vertrag sei gekündigt, wenn die Parteien-Werbung da nicht weg kommt!"
"Sie haben kein Problem mit Mitbewerbern, aber mit Parteien möchten sie nicht in Verbindung gebracht werden."
 
Was haben diese Bürger gegen uns? Sind die alle Doof? Haben die ein Bild wie von ANTI.Deutschen Antifanten über uns?
Auf Infoständen höre ich: Piraten!? Die gibts noch? Kann ja nicht mehr lange dauern bis diese Wirrköpfe weg sind. Zu Links, gescheitert, zerstritten und Inkompetent.
 
Mit welchen Handicaps die Demokratie in Hannover arbeiten muss merkt auch die AfD. Denen ergeht es ja nicht anders.
Comment (0) Hits: 591

Fragen an Bundestagsabgeordnete zu TTIP und CETA

Anhang: Unsere Fragen an Sie zu TTIP und CETA

 

Wir bitte um Beantwortung bis zum 15.04.2015.

 

1. Regulatorische Kooperation

Die regulatorische Kooperation im Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA ermöglicht es Lobbyisten, geplante regionale Regulierungen und Gesetzesinitiativen im voraus zu prüfen und gegebenenfalls neu zu formulieren. Sollte das Abkommen zum Abschluss kommen: Wie wollen sie diese Fußfessel für die Legislative und Entmündigung demokratisch gewählter Mandatsträger rechtfertigen?

 

2. Transatlantischer Handel und Datenschutz

Transatlantischer Handel findet heute zu 100% über das Internet statt. Wie kann ein Freihandelsabkommen im "NSA-Zeitalter" ohne umfassenden Datenschutz die Freiheit des Handels vor Ausspähung und den Schutz der Privatsphäre und der persönlichen Daten der Verbraucher garantieren?

 

3. Vorsorgeprinzip

Als einen Grundsatz ihrer Politik hat die EU das Vorsorgeprinzip verankert. Dieses besagt, dass Belastungen für die Umwelt oder Schäden für die menschliche Gesundheit (bei unvollständiger Wissensbasis) im Voraus vermieden oder weitgehend verringert werden sollen. Immer wieder sind Politiker dem Druck der den Agrarmarkt beherrschenden Konzernen ausgesetzt, man möge dieses Prinzip aufgeben, da Chancen für eine konkurrenzfähige Landwirtschaft vertan würden (z.B. Zulassung GMO, Hormone in der Tiermast). Dass jedoch bei Missachtung des Vorsorgeprinzips der volkswirtschaftliche Schaden gegenüber den privatwirtschaftlichen Gewinnen ins Unermessliche steigen kann, stellte die Europäische Umweltagentur schon 2004 fest und beschreibt dies in zahlreichen Beispielen. Wie werden Sie sicherstellen, dass das Vorsorgeprinzip im Rahmen des Freihandelsabkommens aufrecht erhalten bleibt? Wenn Sie keine Einflussmöglichkeiten sehen, werden Sie dann gegen das Abkommen stimmen?

 

4. Einheitliche Standards

TTIP verspricht die Vereinheitlichung oder gegenseitige Anerkennung von Standards. In den USA liegt die Kompetenz für Definition und Überwachung von Standards aber in den meisten Fällen im privatrechtlichen Bereich oder bei den Bundesstaaten. Die US-Bundesregierung hat also keinen direkten Einfluss darauf. Wie wollen Sie sicher stellen, dass es im Zuge von TTIP keine einseitige Anerkennung von US-Standards in der EU ohne entsprechende Anerkennung der EU-Standards in den USA gibt?

 

5. Geistiges Eigentum

Ein Ziel von TTIP ist für geistiges Eigentum im Zielland den gleichen Schutz zu garantieren wie im Ursprungsland. Was halten Sie davon, dass damit Trivialpatente aus den USA in der EU durchsetzbar werden?

 

6. Investorenschutz und CETA

In dem jetzt vorliegenden Vertragstext des Freihandelsabkommens CETA der EU mit Kanada (http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2014/september/tradoc_152806.pdf) ist ein Investorenschutz durch nicht staatliche Schiedsgerichte vorgesehen, deren Entscheidungen für die Vertragsstaaten bindend sind. Kanada und die Mitgliedsstaaten der EU sind Rechtsstaaten. Halten Sie eine zusätzliche übergeordnete private Schiedsgerichtsbarkeit im CETA-Abkommen zur Durchsetzung unternehmerischer Interessen für erforderlich? Würden Sie bei einer Abstimmung im Deutschen Bundestag dem CETA-Vertrag zustimmen?

 

Es folgt die Antwort vom Bundestagsabgeortneten Michael Grosse-Brömer:

 

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP vom Mitglied des Deutschen Bundestages CDU/CSU

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP vom Mitglied des Deutschen Bundestages CDU/CSU

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP  vom Mitglied des Deutschen Bundestages CDU/CSU

Und nun wie man es richtig macht:

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP vom Mitglied des Deutschen Bundestages Die Linke

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP vom Mitglied des Deutschen Bundestages Die Linke

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP vom Mitglied des Deutschen Bundestages Die Linke

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP vom Mitglied des Deutschen Bundestages Die Linke

Antwort an die Piratenpartei zu TTIP vom Mitglied des Deutschen Bundestages Die Linke

Comment (0) Hits: 795

Tipps aus der Rhetorikschulung 2015

  1. Tipps für´s sprechen: 
Der Redner beeinflusst sein Publikum
  • zu 7% durch das Gesagte
  • zu 38% durch seine Stimme
  • zu 55% durch seine Körpersprache
Wer spricht, hat die Führungsposition.
Klare Antworten auf Fragen, keine umständlichen Rechtfertigungen.
Zu keiner Antwort nötigen lassen. (Dazu werde ich mich nicht äußern)
Druck nicht nachgeben und Position klarstellen. (Das habe ich nicht gesagt, das kann ich nicht beurteilen)
Bilder oder Vergleiche in die eigenen Antworten einbauen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
  1.  
  2. Tipps beim Texten:

Schreiben wie man spricht, aus einem langen Satz besser drei kurze machen.

Auf das Stilmittel kommt es an.
Wörter im Zusammenhang auf Lesbarkeit checken. Dazu eignet sich zum Beispiel das blablameter.de
 
Wörter pro Satz
  • Bild-Zeitung: 7
  • Optimal verständlich laut dpa: 9
  • Durchschnitt in deutschen Zeitungen: 16
Verben müssen schwitzen!
  • gestalten   -> umsetzen
  • voranbringen -> verantwortlich sein für
  • liefern       -> eine Lieferung vornehmen
  • beraten     -> eine Beratung durchführen
Angst um Beckenbauer: Das Herz  
Die Richtige Überschrift (5 Wörter und alle wissen um was es geht.)
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
  1.  
  2.  
  3. Manipulationstechnik: (Ethisch vertretbar?)
In der Anwendung bei: Verkaufsgesprächen, Werbung, der Regalanordnung, der Familie, der Partnerschaft, in der Politik, im Betrieb, einer Verhandlung.


Du bist Unpünktlich!  -> Wer über die Zeit bestimmt, bestimmt über den anderen.
Sitzordnung -> Rang Ordnung
Welches Auto -> Frau die einsteigt
 
Beispiele aus der NLP-Rhetorik:
Namedropping -> Das hat (wichtige Person X) gesagt, das habe ich aus erster Hand.
Ankern  -> unbewusst ablaufender Vorgang sichtbar gemacht.
Reframing -> Inhalte (positiv) umdeuten.
Pacing und leading ->Schlagfertig Schritt halten um mit Sinnhaftigkeit Führung zu übernehmen.
 
Argumentationsfallen und Scheinargumente:
Mit anderen Statistiken argumentieren
Autoritätsfalle -> Bezug auf Fachleute (Wirklich vernünftige Leute können nur der Meinung sein, dass...)
Angriff auf Person
eingeredetes Selbstbewusstsein
 
Abwehr:
Analogie In Frage stellen 
Begründung einfordern
Kontext differenzieren (Entweder oder)
 
Der Umgang mit Manipulation:
  • Sachlich fair
  • ruhig und gelassen
  • Initiative behalten
  • Fragen und zuhören
  • ignorieren und weiter machen
  • dumm stellen
  • präzisieren lassen
Comment (0) Hits: 1447

„WLAN für alle“: Broschüre zu freien Funknetzen veröffentlicht

Bild-24729

Was freie Funknetze sind, was sie leisten und was es in der Praxis zu beachten gibt, erläutert eine neue Broschüre: „WLAN für alle – Freie Funknetze in der Praxis“. Sie wurde vom iRights.Lab im Auftrag der Medienanstalt Berlin-Brandenburg erstellt.

„Freifunk“ ist der bekannteste Name für Initiativen, bei denen Bürger freie Daten-Funknetze aufbauen, die auch Zugang zum Internet bieten. Die neue Broschüre „WLAN für alle“ behandelt, was sich dahinter verbirgt, welche Chancen der Ansatz bietet, was es zu beachten gilt und wie sich Risiken begegnen lässt. Die Broschüre ist in fünf Teile gegliedert:

  • Definition und Geschichte: Was ist Freifunk, Stationen 2002-2014
  • Technik: Mesh-Netze am Beispiel Berlin, Freifunk in Zahlen
  • Sicherheit: WLAN für alle – aber sicher?
  • Recht: Ein Netz voller Fallgruben?
  • Weiterführende Informationen: Häufige Fragen, Glossar und Lektürehinweise

Autorinnen und Autoren sind Corinna ,Elektra’ Aichele, Hans Hege, Torsten Kleinz, Henning Lahmann und David Pachali.

Rechtsfragen beantwortet, Einstieg ins Thema

Die Broschüre versteht sich auch als Plädoyer für mehr freie Funknetze, wie sie in den letzten Jahren an vielen Orten entstanden sind. Auch dort, wo der Markt allein es nicht geschafft hat, haben Bürger solche Netze und damit auch eine unabhängige und dezentrale Internet-Infrastruktur aufgebaut. Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Herausgeberin der Broschüre, hat den Ausbau des Netzes in Berlin gefördert.

Beim Aufbau freier Funknetze ist oft die Unterstützung durch öffentliche und kommunale Einrichtungen gefragt. Solche Zusammenarbeit möchte die Broschüre durch sachliche, verständliche und unabhängige Aufklärung unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt daher auf Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen: Darf man seinen Internetanschluss mit anderen teilen? Was ist die Störerhaftung und welche Folgen hat sie? Welche Regelungen zu Datenschutz und Sicherheit sind zu beachten? Eine Frage-Antwort-Sammlung und ein Glossar erleichtern den Einstieg.

„WLAN für alle“ erscheint unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung“ 4.0. Die Broschüre oder Inhalte daraus können beliebig weiterverwendet und -verbreitet werden, solange Herausgeberin, Autor/Illustrator, Quelle und Lizenz genannt werden. Die Printfassung ist auf Anfrage kostenlos bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg erhältlich.

Avatar David PachaliDavid Pachali ist freier Journalist und Redakteur bei iRights.info. Er konzipierte und betreute Publikationen wie „Öffentlichkeit im Wandel“ (Heinrich-Böll-Stiftung, 2012) und „Überwachte Gesellschaft“ (iRights.Media, 2013). Foto: Mika Redeligx
 
Comment (1) Hits: 702

Piraten rufen zur Anti-Pegida-Demonstration am 12.01. in Hannover auf.

Mein Parteikollege Sascha meint, dass wir uns nicht an einer Pegida-Gegendemo beteiligen sollten.

Das gestrige Aktiventreffen hat bestätigt wie Recht er hat.
So viele Bürger wie nie gehen auf die Strasse und wir bezeichnen sie als "Wichser" die keine Ahnung haben und "nicht zum Volk" gehören. 
Auch der geplante Vortrag am 31. gegen Pegida ist überflüssig wie ein Kropf zudem einseitig wenn nicht mindestens 3 Leute aus dieser Bewegung zum mitreden eingeladen sind.
Aber wir schwimmen da lieber voll in der Mainstream-Masse. Reicht es nicht wenn sämtliche Medien und Parteien sich dagegen stellen? Diese Hetze ist die perfekte Werbung für die AfD. Was erhofft sich unsere Partei damit. Menschen politisch verfolgen?  Mir gibt das echt zu denken!
 
Mein Vorschlag: Statt Nazikeulen und Antifaschimus #TTIP mit allen Mitteln verhindert und sich auf die kommende Mindestdatenspeicherung konzentrieren. Ich möchte Alleinstellungsmerkmale statt eine weitere Links-Partei. Das ist Piraten-Politik.
 
Die jüngsten Demonstrationen in Deutschland treten für Ideale ein.
Ich mag diesen Idealen nicht zustimmen, trotzdem gibt es Menschen die entgegen massivster Kritik friedlich und demonstrativ dazu stehen. Hält unsere Demokratie keine Meinung andersdenkender aus?
 
Keine Nazis bei #pegida: TU Dresden & Zentrum für Verfassungs- und Demokratieforschung liefern Erkenntnisse. (.pdf)

 
 
Comment (0) Hits: 1061

Der 31. Chaos Communication Congress (31C3) in Hamburg #31c3

Ich lach mir grad nen Ast: "Traue keinem Scan den du nicht selbst gefälscht hast“

Wie verträgt sich das mit dem Stichwort: ersetzendes Scannen

Sieben Gründe warum manche Menschen Überwachung lieben:

Die Welt wird nicht zerstört durch welche die böse Dinge tun, aber durch die Leute die tatenlos zusehen. -Alber Einstein

Jüngst gelaufener Vortrag von Jacob Appelbaum und anderen des torproject, lassen nur einen Schluss zu:
Die Geheimdienste haben ein Problem. Sie verschütten Propaganda um den Bürgern Angst zu machen das Tor nicht funktioniere.
("They want to scare you into believing Tor does not work." ~ @ioerror #31c3)

Zudem wurde ein neues "hidden service" Protokoll vorgestellt, welches noch härte Verschlüsselung beinhaltet.

Ein absolut sehenswerter Vortrag über die digitale "Agenda" #31c3


lol: Ich mache gerne Menschen arbeitslos. Immerhin habe ich keine Roboter um dich zu ersetzen.

Den einzigsten Fachkräftemangel den wir haben ist bei uns in unserer Regierung.

 

Comment (1) Hits: 1762
Joomla templates by a4joomla